Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Trotz ihrer Größe galten Dackel als Jagdhunde. Ein interessanter Geruch lag in der Luft. Ernesto raste weg von seinem Herrchen und verschwand im Gebüsch. mit seinen Pfoten konnte er die Plane nicht aufkratzen. Empört bellte er. Außer Atem stieß Wilfried Oberhofer zu ihm vor. Das Paket weiß eine auffällige Form auf. Oberhofer zückte sein Handy und tippte eine dreistellige Nummer ein.

Unterdessen erreichte Tim sein Zeil in Ostfriesland. Eine unauffällige Stadt an der Ems-Mündung. Seine Lieferung sollte er zu einem Lande für holländische Spezialitäten gehen. Für Tim klang es wie Eulen nach Athen zu tragen. Fragen zu stellen gehörte jedoch nicht zum Spiel. In der Nähe der Adresse befand sich ein Parkplatz. Tim stellte den Wagen dort ab und machte sich zu Fuß auf den Weg. Die Lieferung ließ er zurück.

Eine verschlossen Tür versperrte den Weg in den dunklen Laden. Im Eingangsbereich lage ein Stapel Sonntagszeitungen. Ein vergilbtes Schild informierte über eine vorübergehenden Schließung. Tim klopfte an die Schaufensterscheibe, ohne eine Reaktion zu erwarten. Das Licht ging an. Im inneren schlurfte ein Mittsechziger langsam im Bademantel zur Tür.

In Sanssouci befragten die eintreffenden Polizeibeamten Herrn Oberhofer. Nach Einschätzung der Lage nahmen sie seine Personalien auf und schickte ihn samt Dackel nach Hause. eine halbe Stunde später erzählte Wilfried Oberhofer immer noch aufgeregt seiner Frau beim Frühstück vom Fund.

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