Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Die politischen Entscheidungen in Nordrhein-Westfalen sind die Folge einer frühzeitigen Freigabe von Cannabis.

Corona macht Gleichgültig

Es gibt Tage, da fragt sich ernsthaft, was die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen beziehungsweise deren Ministerinnen und Minister eigentlich geraucht haben. Klar, die neue Bundesregierung plant die Freigabe von Cannabis, aber man muss ja nicht gleich in der Landesregierung einen Feldversuch starten.

Bei der NRW-Bildungsministerin hat man schon länger den Eindruck, ihre Qualifikation würde lediglich darin bestehen, mal an einer Schule vorbeigefahren zu sein. Von dem, was innen passiert, den Nöten und Ängsten der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals hat sie herzlich wenig Ahnung.

Wie sonst wäre Yvonne Gebauer wohl auf die Idee gekommen, sich gegen eine Impfpflicht für Lehrerinnen und Lehrer mit einem völlig abstrusen Argument auszusprechen. Eine Impfpflicht, so Gebauer, sei nicht möglich, da es eine Schulpflicht gäbe. Theoretisch richtig, nur gilt die für Schülerinnen und Schüler — nicht für das Lehrpersonal.

Im Übrigen sind Impfgegner und Corona-Schwurbler an Schulen definitiv an der falschen Stelle. Hier ließe sich auch mal von dem an sich überholten Beamtenrecht Gebrauch machen, nur so mal als Hinweis.

Was den Konsum von Cannabis angeht, weckt aber auch noch weiteres Personal der NRW-Landesregierung den Eindruck, ihm zu frönen.

Bundesregierung fördert Cannabis

Kommen wir also zum nächsten Totalausfall aus NRW, diesmal vom Armin Laschet Nachfolger im Amt (nicht auf der Suche nach ausgelassenen Fettnäpfchen). Unter der Überschrift „Boostern nach Düsseldorfer Art“ wird über einen Erlass aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland (Stand v.C., vor Corona) berichtet.

Bereits vier Wochen nach der Impfung soll es eine Auffrischung geben. Hier in Niedersachsen ist die Booster-Impfung frühstens nach fünf Monaten möglich, wie die Emder Zeitung heute berichtete. Zumindest gilt das für alle Emderinnen und Emder, die sich hier impfen lassen wollen. Ob jetzt ein Impftourismus in andere Landkreise (Friesland beziehungsweise Lüneburg) oder gar direkt nach NRW möglich ist, wird sich dann zeigen.

Einen Anreiz zum Impftourismus gibt es ja aufgrund der Befreiung von der Testpflicht bei 2G-plus für Personen mit einer vorhandenen Booster-Impfung. Wie bereits erwähnt, ich vermute hier den erhöhten Konsum von Cannabis als Ursprung dieser Entscheidungen. Vielleicht liegt aber genau darin die Lösung. Eine Freigabe von Cannabis würde auch bei hartnäckigen Querdenkern dazu führen, dass ihnen alles egal ist und sie zur nächstmöglichen Impfung schlurfen: Am Morgen ein Joint und die Impfung wird zum Freund.

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