Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Im kommenden Winter werden sowohl Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als auch der ehemalige Ministerpräsident von NRW lediglich Mythen sein.

Sommeranfang in Ostfriesland

Eigentlich sagt die Bezeichnung „kalendarischer Sommeranfang“ schon alles. Der heutige Stichtag ist der Tag der Sommersonnenwende, der längst Tag des Jahres. Damit können wir heute das vorherrschende Regenwetter besonders lange bei schummrigem Licht genießen. An einem Tag im Kalender lässt sich der „echte“ Sommeranfang ehedem nicht festmachen. Aber was heißt auch schon Sommer. Brüllend heiß wie etwa im vergangenen Jahr muss es nicht sein, leicht unter 30 Grad wären mir am liebsten, solange ein erfrischendes Lüftchen noch zusätzlich weht.

Insbesondere platzartiger Sommerregen, der auf trockenen Boden trifft, bringt immer auch die Gefahr von Überschwemmungen. Selbst noch kurz vor dem Umzug im letzten Jahr mussten wir bangen, dass uns wieder der Keller absäuft. Zwei Mal hatten wir das schon hinter uns. Diesbezüglich hatten wir beim Starkregen Freitag Nacht hier in Emden Glück. Das Haus, in dem wir wohnen, hat nämlich keinen Keller — aus Gründen. Zudem gibt es auch kein Auto, was durch Hagelkörner verbeult werden könnte. Genauer gesagt, wir haben Anschaffungspläne am vergangenen Wochenende ad acta gelegt. Das würde wir gerne auch mit Corona, der Maskenpflicht oder der Teilpräsenz in den Schulen machen.

Damit sind wir mitten im Thema und bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Dickes Konto dank Spahn

In letzter Zeit fiel Herr Spahn hauptsächlich durch den Verdacht auf, er würde sich vornehmlich um die Gesundheit von Bankkonten kümmern. Durch leichtfertig genehmigte Testzentren mit der Lizenz zum Geld drucken und den Kaufen von völlig überteuerten Schutzmasken. Wer sich in der Corona-Pandemie auf dieses Weise die Taschen vollstopfen konnte, hat sich bestimmt in einer Besenkammer in Porträt von Spahn aufgehängt.

Aber egal, während der Pandemie muss jeder Federn lassen, warum nicht auf der deutsche Steuerzahler. Immerhin gibt es dieses Jahr im Herbst Bundestagswahlen, bei denen Angela Merkel nicht mehr kandidiert. Dafür der bisherige noch amtierende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (Glückwunsch an dieser Stelle zum 75-jährigen, liebes NRW). Angeblich steht Jens Spahn ja hinter Armin Laschet. Fragt sich nur, was er dabei in der Hand hat.

Der Gesundheitsminister verkündete am Wochenende, im Herbst würde der Schulbetrieb wieder im Wechselmodell stattfinden. Teilpräsenz nennt man dieses Modell, bei der die eine Hälfte der Klasse regulär beschult wird, während die anderen zu Hause bleiben muss. Sowohl für die Lehrkräfte, Eltern aus auch die Schülerinnen und Schüler ist das eine erhebliche Belastung. Die gibt es dann aber wohl nur, wenn der bisherige Gesundheitsmister bleibt. Mit anderen Worten, wer Laschet nicht wählt, verhindert Jens Spahn.

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