Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Superhelden sind überflüssig

Eine Figur in blauer Strumpfhose und mit rotem Cape nennt sich seit den 1930er-Jahren Superman. Einer der vielen Superhelden auf dem Markt.

Serie Krypton

Ursprünglich wollte ich einen ganzen Blogartikel zur Serie Krypton schreiben, denn meine Frau und ich habe gerade die zweite Staffel zu Ende gesehen. Wie vom Sender Syfy zu hören ist, soll das auch die letzte Staffel gewesen sein. Zum Glück, ergänze ich mal an dieser Stelle. Die zweite Staffel ist dermaßen zusammengewürfelt und in die Länge gestreckt worden, dass man als fachfremder Zuschauer, der mit Superhelden wie Superman nichts anfangen kann, einfach auf der Strecke bleibt. Seg-El, Val-El, Kal-El — zumindest mir wird dabei total schwindelige. Die interessanteste Figur in der Serie hat dann auch noch den beuscheuersten Namen: Brainiac

Allerdings gibt es diese Figur wohl schon seit 1958. Möglicherweise bin ich auch größtenteils inkompatibel zu den Superhelden von DC. Wobei, Moment. Batman ist ja auch eine Figur von DC und die finde ich ganz ok. Wobei, ob Batman wirklich ein Held ist, darüber lässt sich streiten. Superkräfte besitzt er auf jeden Fall nichts nur eine Menge technischer Gadgets. Aber was weiß ich schon.

Noch mal kurz zurück zur Serie. Die erste Staffel fanden meine Frau und ich noch ganz interessant. Allerdings sahen wir diese in Englisch mit deutschem Untertitel. Die zweite Staffel dann in Deutsch, wobei Figuren wie etwa Lobo auch im Originalton einfach nur peinlich sind.

Kindheit ohne Superhelden

Müsste man sich zwischen den Superhelden von DC und denen von Marvel entscheiden, wäre das in meinem Fall recht schnell erledigt. In Bezug auf Verfilmung habe ich deutlich mehr von Marvel gesehen. „Klassiker“ wir Iron Man oder „X-Men“ sind von Marvel. Allerdings sollte ich nicht verschweigen, dass ich meine Kindheit und Jugend ohne Superhelden verbrachte. Weder mit den Comics von DC noch denen von Marvel konnte ich etwas anfangen. Ich hatte meine Micky-Maus-Phase. Die lustigen Taschenbücher habe ich verschlungen. Der einzige Fast-Superheld, der in meinem herzen einen Platz fand, war entsprechend Phantomias alias Donald Duck — ehemüde meine Lieblingsfigur.

Später erledigt sich dann das Thema Comics von alleine, da ich Romanen den Vorzug gab. Nicht aufgrund von Vorurteilen oder im Rahmen des sogenannten „Erwachsenwerdens“, sondern einfach, weil ich dort tiefer in die Geschichten einsteigen und länger verweilen konnte.

Im Übrigen, das Böse in den Comics ist nicht mehr in den Comics, sondern besitzt die Lizenzrechte an ihnen wie zum Beispiel Disney

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