Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Die Belastbarkeit von bisherigen Verbindungen lässt sich durch einen Umzug überprüfen. Bei Kabelbrüchen bietet sich ein Multimeter an.

Daheim isoliert

Mit Verbindungen ist das so eine Sache. Spaßvögel heben hervor, wie privilegiert man doch mit Homeoffice während Corona sei. Im Prinzip ist Homeoffice nicht schlecht. Persönlich gehöre ich auch zu den Befürwortern. Wenn man jedoch wie ich vor einem dreiviertel Jahr an einen neuen Ort in eine neue Region, ein anderes Bundesland gezogen ist, kann Homeoffice während der Pandemie sehr einsam machen.

Neue Verbindungen aufzubauen, Menschen zu treffen und kennenzulernen ist unter den aktuellen Bedingungen verdammt schwer. „Das hast du dir doch alles selber ausgesucht.“ Sprüche wie diese sind wenig hilfreich, ja sogar verletzend. Natürlich haben sich meine Frau und ich uns das ausgesucht. Im Übrigen zu einem Zeitpunkt, wo Corona nicht vorhanden war.

Den Umzug nach Ostfriesland würde ich auch niemals als Fehler bezeichnen. Dafür gefällt es mir auch einfach zu gut hier oben. Nur würde ich sich gerne mal mehr Ostfriesen kennenlerne außer denen, die mir im Supermarkt Sachen verkaufen. Solange ich nicht mal einen Impftermin habe, gibt es auch kein Licht am Ende des Tunnels für mich. Hier in Emden kommt auch nach wie vor zu wenig Impfstoff an.

Was ich beim Thema Verbindungen auch interessant finde, wie schnell diese in die Brüche gehen können. Für Menschen aus Köln scheint man nach kurzer Zeit einfach aufgehört haben zu existiert. Aber das wäre jetzt ein Thema für sich.

Elektronische Verbindungen

Mir geht es eigentlich auch um eine ganz andere Art der Verbindungen. Solche, die zu meinen aktuellen Projekten passen. Beim ersten Kettenfahrzeug habe ich noch wild Drähte auf einer Lochrasterplatine verbunden. Eher eine Tätigkeit für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat. Da ein einzelnes Loch keine Verbindungen zu seinen Nachbarn hat, muss man alles mit Drähten und Lötzinn selber machen. Das sieht genau so aus, wie es sich anhört.

Für das derzeitige Projekt, das Frankenstein-Klemmbausteine-Kettenfahrzeug wollte ich die Sache mit den Verbindungen eleganter lösen. Es sollten auch welche sein, die ich potenziell wiederverwenden kann. Heraus gekommen sind kleine Kapseln, in denen Drähte miteinander verbunden sind und die nach außen einen Dupont-Stecker haben.

Deckel und Körper bestehen aus PLA und wurde mit Heißkleber verbunden, was ziemlich gut gelingt. Für den Wemos D1 mini, der als Mikrocontroller verbaut werden soll, habe ich dann auch noch eine kleine Sockelplatte gebastelt. Damit sind die letzten Teile für das Fahrzeug fertig. Als Nächstes steht dann der Joystick auf dem Plan, der über ESP now mit dem Wemos D1 mini kommunizieren soll.

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