Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Das Jahr 2021 ist schon ein paar Tage alt. Manche von uns sind fühlen sich jedoch noch immer wie im Jahr 2020 gefangen.

Nachwirkungen aus 2020

Gut 17 Tage habe ich mich thematisch hier im Blog aus dem Tagesgeschehen herausgezogen. Seit gestern ist mein „Urlaub“ vorbei und ich sitze wieder am Schreibtisch. So ganz angekommen bin ich noch nicht im neuen Jahr, bisher fühlt sich 2021 verdammt genau so an wie 2020. Nach wie vor hält uns die Pandemie im Griff. Diese Woche wurde eine Verlängerung des Lockdowns beschlossen. Mich wundert das nicht, denn nicht wenige haben sich über die Feiertage einen Dreck um die Beschränkungen gekümmert. Nach den ersten Schneefällen ging dann der Wahnsinn erst richtig los. In Wintersportregionen wie dem Harz traten sich die Menschen auf die Füße, obwohl alles geschlossen war. Um jeden Preis eine Prise Winterfeeling.

Ein teurer Spaß, für den wir am Ende alle bezahlen werden. Aber was ist schon eine Pandemie, wenn Donald Trump sich ans Weiße Haus klammert und die Stürmung des Kapitals durch den Mob mehr oder weniger begrüßt? Man fragt sich nach den ersten Tagen in 2021, ob ein 10-tägiges Rückgaberecht auch für Jahre gilt.

Kommen wir aber zu etwas ganz anderem. Zu den vergangen 17 Tagen und ihren Folgen.

Umtausch von 2021 ausgeschlossen

Der Krimi-Ausschnitt „Kunst am Kopf“ stammt aus meinem Roman-Entwurf „Eifelclub“ — so wie auch die Texte während der Herbstferien. Allerdings habe ich etwas rausgenommen, nicht nur den Prolog. Die 17 Tage habe ich mit zwei Kapiteln ausgefüllt, die im Manuskript nicht aufeinanderfolgen. Dazwischen gibt es noch ein Kapitel, welches mir zu heftig erschien. Mir ist dann auch klar geworden, warum ich an dem Projekt nicht weiter gearbeitet habe. Auch wenn das Kapitel möglicherweise eine gute Szene enthält, entspricht sie nicht meinem Naturell. Dinge, die ich selber nicht lesen will, sollte einfach auch nicht schreiben.

Gehen wir einen Schritt weiter. Im November bestellt, zog er gestern bei uns ein. Der neuen 3-D-Drucker, diesmal nicht aus China. Wobei ich zum Anycubic noch ein paar Worte verlieren möchte. Der Druck hat ja seinen Geist angegeben, mittlerweile aber ist er wieder betriebsfähig. Der Support des Herstellers in China ist wirklich top gewesen. Ich hab über die Feiertage ein neues Motherboard bekommen, das alte ausgebaut und das neue nach Ausspielung der Firmware wieder eingebaut. Das hätte ich mir eigentlich so nie zugetraut, hat aber überraschenderweise super geklappt.

Für 2021 habe ich im Übrigen die Zahl der Prusa-Drucker Besitzer in Emden von sieben auf acht erhöht.

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