Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Ohne weitere Worte gingen Badinger und Hoppel zum Wagen. Wenn dieser Fall sein Einstand sein sollte, dann hatte Badinger es bereits gründlich versaut. Trotzdem. So schnell ließ er sich nicht abspeisen. In Bielefeld hätten sie jemand wie Lorenz schon allein aus Prinzip mit auf das Präsidium genommen. Badinger nahm sich vor, sich hinter dem Rücken von Hoppel über Priess zu erkundigen. So leicht konnte man einen Christian Badinger nicht in die Schranken weisen. Nur weil er neu in Köln war, hieß das noch lange nicht, dass er auch beschränkt war.

Hopple fuhr zurück auf Innere Kanalstraße.

„Hat Fleisch eigentlich was zum Todezeitpunkt gesagt?“ versuchte Badinger das Schweigen zu brechen.<

„Mit Sicherheit heute morgen, bei der Hitze konnte er unmöglich lange gelegen habe ohne mit dem faulen anzufangen.“

Erst jetzt fiel Badinger auf, dass er gar nicht gefragt hatte, wer den Toten eigentlich gefunden hatte.

„Jemand von der Presse. Eine gewisse Heike Feldkamp.“

Badinger drückte seinen rechten Fuß voll durch, bevor ihm einfiel, dass er nicht am Steuer saß.

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