Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Schokolade macht glücklich

Schokolade macht Konsumente so wie Zahnärzte gleichermaßen Glücklich. Verantwortlich dafür ist der enthaltene Zucker.

Weltweit gehört Zucker zu den wohl beliebtesten wir auch umstrittensten Substanzen. Schokolade kommt ohne Zucker leider nicht aus.

Zucker zaubert Karies

Der wohl aus heutiger Sicht unglaublichste Werbespruch für Zucker stammt aus den 1950er Jahren. In der Werbung hieß es dort „Zucker zaubert“ — sogar als Schlankmacher wurde er beworben. Nun gut, bi in die 1920-Jahre waren die Menschen auch von der gesundheitsförderlichen Wirkung von Radium überzeugt. Bis dann die Radium Girls als trauriges Gegenbeispiel in die Gesichte eingingen. Bei ihnen handelte es sich um Zifferblattmalerinnen, welche die Leuchtfarbe bei den Uhren auftrugen. Damit der Pinsel schön geschmeidig blieb, wurde er immer wieder angelegt. Die Extraportion Radium hat massive Auswirkungen insbesondre im Mund und Gesichtsbereich.

Zurück aber zum Zucker, der das Leben zwar süß macht, aber eigentlich ein weißes Gift ist — verantwortlich für eine Menge ernährungsbedingter Krankheiten. Wie bei Alkohol und Nikotin fällt es uns jedoch schwer, von ihm loszukommen. Wir wissen um seine Schädlichkeit, können dennoch nicht die Finger von ihm lassen. Wobei wohl die meisten von uns Zucker nicht in Reinform Zusicherung nehmen. Zumindest nicht mehr, denn ich für meinen Teil kann mich noch gut an früher erinnern, als ich Zuckerwürfel auch so aß oder Kandis wie ein Bonbon lutschte.

Viel Zucker in Schokolade

Als extrem günstiger Süßmacher ist Zucker in vielen Produkten enthalten. Leider auch in Schokolade. Für mich als Schokol-holic ein nicht unbedeutendes Problem. Egal ei oft ich mir vornehme, auf Schokolade zu verzichten, ich komm einfach nicht von ihr los. Klar gibt es Produkte mit sehr hohem Kakao-Anteil und auch welche, die nur aus Kakao bestehen. Aber etwa zum Kaffee passt richtige Schokolade noch am besten. Gerne auch in der Sorte Nugat.

Schaut man hinten auf das Etikett, ist bei den Zutaten an erster Stelle die Hauptzutat genannt: Zucker. Im Übrigen, es macht keinen wesentlichen Unterschied, ob dort dann Vollrohrzucker steckt.

Beim Frühstück gehört für mich gelegentlich ein süßer Aufstrich dazu. Mein absoluter Liebling ist dabei „Samba“ — immerhin steht dort bei den Zutaten an erster Stelle 45 % Haselnüsse. Kaffee und Samba-Brot, so fing auch der heutige Tag für mich an. Zu sehen ist das oben auf dem Beitragsbild, denn unabhängig von den gesundheitlichen Aspekten hat Schokolade und ähnliche Produkte noch einen Nachteil für mich. Regelmäßig hinterlasse ich Spuren davon in meiner Umgebung. Auf der Tasse noch leicht zu entfernen, wird es auf dem Sofa komplizierter.

Die Temperaturen im Sommer bremsen den Konsum etwas, auch wenn gerade so ein Umzug die Lust auf Schokolade steigert.

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