Risiko neu abgeschmeckt

Früher war nicht alles besser. Definitiv aber das Wurstbrot so wie das Brettspiel Risiko.

Ein wahnsinniger Präsident ist nicht nur für seine eigene Nation ein erhebliches Risiko. Letzteres kann darüber hinaus auch ein Kinderspiel sein.

Wahnsinniger zerstört Twitter

Einer der intensiveren Nutzer von Twitter mit immerhin 80 Millionen Follower droht mit Schließung des Dienstes. Twitter setzte nämlich unter zwei seiner Tweets einen Hinweis zu möglichen Falschinformation mit einem Link auf eine Webseite, wo Fakten aufgeführt wurden. Besagter Benutzer hatte eine Meldung abgesetzt, dass Briefwahlen automatisch zu Wahlbetrug führen. Das war dann wohl auch dem Social-Media Anbieter wohl etwas zu pauschal.

Von Zensur kann man freilich in so einem Fall nicht sprechen, denn der Tweet wurde nicht gelöscht. Lediglich mit einem Hinweis versehen. So etwa wie bei Zigaretten, bei denen der Warnhinweis hinsichtlich des gesundheitlichen Risikos schließlich auch kein staatliches Verkaufsverbot ist.

Jedenfalls, Donald Trump schäumt vor Wut. Währenddessen ist sich Facebook Chef Mark Zuckerberg nicht zu blöd, Trump Zucker in den Hintern zu blasen. Er hält das Vorgehen von Twitter für falsch und bezeichnet es als Verletzung der Neutralität. Rückgrat sieht anders aus.

Ob der US-Präsident tatsächlich ein Risiko für den Fortbestand von Twitter darstellt, ist indes wohl fraglich. Auf eine angebliche Zensur mit echter Zensur zu reagieren, entspricht aber wohl der Haltung von Trump. Der versucht zur Zeit nämlich alles, um seine Wiederwahl zu sichern. Ehrlich gesagt, meine persönlich Haltung dazu ist recht pragmatisch. Entgegen meinen Erwartungen und dem nicht unerheblichen Risiko mit so einem Präsidenten hat die Welt seine erste Amtszeit überstanden. Die nächste und laut Verfassung letzte werden wir dann auch noch schaffen.

Befreien statt vernichten

Befreien statt vernichten

Kinder mit Risiko

Kommen wir aber zu was anderem. Eigentlich hatte ich die ersten Meldungen dazu verdrängt. Und wenn ich mich richtig erinnere, sah ich auch vor einiger Zeit auf der Spiel in Essen. Risiko Junior ist ein Ableger des wohl vielen von uns bekannten Klassikers. Das Spiel selber hat so viel mit dem Original zu tun wie Thunfisch aus der Dose mit frischem Thunfisch.

Der Untertitel auf der Schachtel „Mein erstes Risiko“ erinnert mich an meine erste Version des Brettspiels. Gespielt habe ich das bereits als 10-jähriger. Die Ausgabe von damals mit den sehr deutlichen Auftragskarten „Vernichten sie die rote Armee“ habe ich leider nicht mehr, sondern eine weichgespülte neuere Auflage.

Als Kind hat mich die Spielmechanik nicht überfordert. Die Junior-Fassung richtet sich an Kinder ab fünf Jahre. Nun ja, entsprechen musste die Thematik auf lustige Piraten umgestrickt werden. Dazu ein Comic-Look und eine andere Mechanik. Würfel werden mit den Schiffen der Spieler bei einem Angriff auf die Schatzinsel in die Luft katapultiert. Kann man mal machen. Kindern macht das vielleicht auch für ein paar Partien Spaß. Nach ist aber die Luft raus.

Beim großen Bruder dauert es sehr lange, bis ich davon genug bekam. In Gerinnung geblieben sind eine ganze Reihe sehr legendärer Partien.

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