Spielerlebnis Catan

Spielerlebnis Catan

Die Siedler von Catan feiern mittlerweile ihren 25. Geburtstag. Nach wie vor stellt das durch das Spiel geschaffene Spielerlebnis einen Meilenstein dar.

Mein Weg nach Catan

Passend zum 25-jährigen Jubiläum erscheint diese Woche das Buch „Mein Weg nach Catan“ von Klause Teuber, dem Erfinder der „Siedler von Catan“. Am 3. Januar lief bei Galileo ein kurzer Bericht zum Spiel und zu Teuber — den findet man noch bei YouTube. Klaus Teuber macht nach wie vor einen äußerst sympathischen Eindruck. Er lebt noch im selben Reihenhaus und hält auch als Millionär eine Jacht für überflüssig. Teuber macht, was er schon lange gerne macht: er erfindet Brettspiele.

Für mich und viele andere waren „Die Siedler von Catan“ im Erscheinungsjahr ein unvergleichliches Spielerlebnis. In meiner Spielgruppe damals konnten wir seit der Ankündigung von Kosmos die Veröffentlich kaum erwarten. Auch wenn man damals noch nicht von einem Hype sprach, es war einer. Allerdings einer, der nicht enttäuschte. Als wir zum ersten Mal Catan spielten, waren wir alle schlichtweg begeistert. Das Material war klasse, die Anleitung ein Meilenstein und der variable Aufbau führte zu immer wieder neuen Konstellationen. Einziger Wermutstropfen: Man konnte Catan nicht zu zweit spielen. Zum ersten Mal ließ unser Catan-Fieber dann beim Erscheinen der Seefahrer-Erweiterung nach. Nachbarlich schuf diese ein noch intensiveres Spielerlebnis. Aber es gab zum Teil unfairer Ausgangssituationen, bei denen einzelnen Spieler von Beginn an keine Chance hatten. Die Ritter-Erweiterung folgte, auch die kaufte ich. Spielte sie allerdings kaum. Das schönste Spielerlebnis verbinde ich nach wie vor mit Catan pur.

Spielerlebnis Catan
Auf zu neuen Ufern

Catan schafft ein Spielerlebnis

Bei Aufräumen und entrümpeln meines Spieleregal sind mir am Wochenende wieder das Catan-Grundspiel und die Seefahrer-Erweiterung in die Hände gefallen. Doppelexemplare als Belohnung dafür, dass ich mal Erklär-Bär am Kosmos-Stand auf der Spielwelt in Bielefeld war.

Die beiden Boxen werden ausziehen, schließlich hab ich noch die ein Set im Regal. Für mich besteht es aus dem Grundspiel und den ersten beiden Erweiterungen. Alles andere habe ich nie in Betracht gezogen. Im Videobeitrag von Galileo kamen begeisterte Spieler von Catan zu Wort. Klar weiß ich noch genau, welches Spielerlebnis mir Catan beschert hat. Aber die Zeit ist vorangeschritten. Nach wie vor ist Catan ein gutes Spiel, aber mittlerweile gibt es mehr Brettspiele denn je. Vor allem welche, die für ein viel intensiveres Spielerlebnis als Catan sorgen.

Man muss nicht polarisieren, sondern einfach die Leistung als Meilenstein anerkennen. Gleichzeitig aber auch offen sein für Neuentwicklungen. Titel wie „Die Sternenfahrer von Catan“ ziehe bei mir aus, ohne durch die Neuauflage ersetzt zu werden. Den Weltraum besiedle ich mittlerweile mit ganz anderen Spielen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren