Ghost Recon Wildlands

Ghost Recon Wildlands

Rezensionen haben spürbare Auswirkungen auf den Absatz. Deutlich wird das am Beispiel des Videospiels Ghost Recon Wildlands.

Negativer Einfluss durch Rezensionen

Bekanntlich gehöre ich sowohl zu den Brettspielern als auch zu den Consoleros — meine Xbox one wird regelmäßig genutzt. Bedingt durch den späten Wiedereinstieg im Sommer vor zwei Jahren gab es eine Menge Titel, die ich günstiger erwerben konnte. Was für mich neu erschien, war für andere bereits ein alter Hut. Eine sehr bequeme Situation, da es dadurch keinen Druck gab, unbedingt sofort die neusten Hits spielen zu wollen.

Parallel dazu las ich auch immer wieder diverse Rezensionen zu neuen Spielen. Im Grund ist so was nie verkehrt, denn vollmundige Ankündigungen und Trailer besitzen wenig Relevanz, wenn es um die tatsächliche Spielbarkeit geht. Nicht oft kann man sich durch eine Demoversion selber einen Eindruck verschaffen. Es gibt auch Beta-Versionen, zu denen man nur Zugang hält, wenn man das Spiel bereits vorbestellt hat.

Wie dem auch sei, Ghost Recon Wildlands hat mich mit dem ersten Trailer total in seinen Bann gezogen. Die Reihe begeisterte mich schon immer. Diesmal solle es ein Open-World Game werden, mit voller Entscheidungsfreiheit hinsichtlich des Vorgehens. Im Trailer kam dann noch die Musik von Imagine Dragons mit „Fiction“ dazu. Ja, ich find den Song echt geil.

Ghost Recon Wildlands
meine Spielfigur bei Ghost Recon Wildlands

Verspätung bei Ghost Recon Wildlands

Auf das Spiel freute ich mich entsprechend. Es war auch mit ein Grund, warum die Xbox one angeschafft wurde, trotz gegensätzlicher Vorsätze. Dann gab es die Rezension im Onlinemagazin 4players. Gerade mal auf „befriedigend“ mit 63 Prozent schaffte es Ghost Recon Wildlands. Eine belanglose Ballerei mit unglaubwürdiger Story sollte es sein. Kein würdiger Nachfolger in der Ghost Recon Reihe, hieß es.

Das fand ich sehr schade, hakte das Spiel dann als nicht relevant für mich ab. Wobei ich den Song von Imagine Dragons immer wieder gerne hörte.

Vor einigen Wochen gab es Ghost Recon Wildlands im Sale für 15 Euro. Bei so einem Preis kann man eigentlich nicht mehr viel falsch machen, also schlug ich zu. Ein paar Stunde Spaß würde ich damit schon haben, dachte ich.
Mittlerweile sind es bereits 61 Stunden geworden. Ja, ich finde Ghost Recon Wildlands großartig. Die Story ist so gut, dass meine Frau auch zeitweise daneben sitzt. Das Drogenkartell Santa Blanca in Bolivien unter der Leitung von El Sueño ist meiner Meinung nach glaubwürdig gelungen.

Im Spiel hat man ziemlich viel Entscheidungsfreiheit, gerade das kritisierte System mit den Fertigkeiten und Verbesserungen gefällt mir.

Böse Absichten bei einer Rezension möchte ich keinesfalls unterstellen, aber jeder sollte sich klar darüber sein, welche Auswirkungen ein Verriss haben kann. Die Lust den Titel schlecht zu bewerten, liest man im Falle von Ghost Recon bei 4players schon in den ersten Sätzen.

One Reply to “Ghost Recon Wildlands”

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren