WWDC 2019 Neuheiten

WWDC 2019 Neuheiten

Ausnahmsweise wurden gestern von Apple im Rahmen der WWDC 2019 Neuheiten vorgestellt, die den Namen auch verdienen. Unter anderem eine Käsereibe mit 140GB Bandbreite.

Neuer Scheiß von Apple

Mittlerweile habe ich mir abgewöhnt, noch irgendeine Keynote im Live-Stream zu verfolgen. Die meisten Sachen locken bei mir redlich ein Gähnen hervor, Dinge wie die Apple Watch fand ich von Anfang an unspannend und nicht spektakulär. Das war nicht immer so. Zu Zeiten von Steve Jobs waren die Präsentation noch lohnenswert.

Wie immer gab es auch im Vorfeld der WWDC 2019 Spekulationen und Gerüchte. Für mich stand eine Sache felsenfest. Wenn es wirklich etwas Neues geben sollte, dann zu einem Preis außerhalb meines persönlichen Horizontes.
Was dann wirklich gestern auf der WWDC 2019 gezeigt wurde, habe ich heute Morgen in aller Ruhe bei einer Tasse Tee (schmeckt auch bei diesem Wetter) nachgelesen.

Deutlich ins Auge sprang mir dabei die Käsereibe. Ja, für mich sieht der Mac Pro von vorne so aus. Das hat Apple wirklich gut ins Bild gesetzt. Im Inneren sieht es richtig schick aus. Die Philosophie dahinter erinnert mich an meinen G3 von Apple. Auch den konnte man leicht öffnen und selber erweitern. Der Preis für die einfachste Konfiguration vom neuen Mac Pro beginnt bei $ 5,999 — liegt also mindestens bei 5.999 €. Das ist wirklich pro.

Mac Pro auf der WWDC 2019
Mac Pro auf der WWDC 2019

Neus Display auf der WWDC 2019

Bisher nahm ich an, Apple hätte sich aus dem Bereich der Displays zurückgezogen. Nun, auf der WWDC 2019 wurde zum Mac Pro das passende Display präsentiert. Ein 32-Inch Retina 6K Bildschirm, der fantastisch aussieht und aber $4,999 zu haben sein wird. Nein, bei dem Preis ist das Display selbstverständlich nicht höhenverstellbar.

Für die Uhr von Apple gab es auf der WWDC 2019 auch irgendwas Neues, interessiert mich aber nicht die Bohne. Ich bleib Garmin treu. Es sei denn, Apple bringt man ein rundes Modell heraus oder zumindest eines, wo der Akku länger als eine Woche hält.

Das neue macOS mit dem Namen „Catalina“ bringt als auffälligste Änderungen die Aufteilung von iTunes in drei separate Apps. Jeweils eine für Musik, Film und Podcasts. Warum? Keine Ahnung. Aber gut, für mich wird das praktischer, da ich zwei der Produkte nicht nutze. Apple TV solle es jetzt auch auf dem Mac geben. Habe ich bisher nicht vermisst. Auch nicht den Dark Mode.

Das man das iPad jetzt offiziell als zweiten Bildschirm verwenden kann, ist praktisch. Die Entwickler von 3rd Party Apps mit gleicher Funktion, denen Apple Knüppel zwischen die Beine geworfen hat, wird so was aber wenig freuen.

Erinnerungen an die Zukunft

Erweitert im Funktionsumfang wurden die Apps für Notizen und Erinnerungen. Bei Letzterer bin ich mal gespannt, denn die App nutze ich täglich, sehe aber hier erheblich Potenzial für Verbesserungen. Nach wie vor bin ich ja der Meinung, dass Mail, Kalender und Erinnerungen eine App sein sollten.

Mit dem neuen macOS soll die Sicherheit besser werden. Spannend. Genau so wie die neuen Memoji unter iOS. Hier gibt es allerdings auch eine verbesserte App für Erinnerungen, Siri Shortcuts (wir erinnern uns: Das war auch mal eine App von einem unabhängigen Entwickler). Besondere Highlights für mich habe ich bisher unter iOS für das iPhone nicht entdeckt.
Das ich „iOS für das iPhone“ geschrieben habe, hat seine Gründe. Ein richtiger Knaller ist nämlich das neue iPad OS. Slide over mit verschwenden Apps. Nebeneinander arbeiten mit Apps — gab es schon so ähnlich, wurde aber verbessert.

Dann aber: Ein Homescreen, bei dem man Widgets anpinnen kann. Gefällt mir. Die wichtigsten Sachen direkt auf einen Blick. Verbesserung beim arbeiten mit Texten. Auch gut. Genau so wie eine eigene Schriftenverwaltung für das iPad OS.
Der absolute Höhepunkt für mich ist endlich eine echte Dateiverwaltung. Dazu gehört dann auch, dass man an das iPad externe Laufwerke anschließen kann. Das kommt eine Revolution gleich. Im Urlaub mal eben die Bilder auf aus der SD-Karte der Kamera auf das iPad laden, bearbeiten und auf Facebook posten — künftig total einfach.

Das iPad ist mit den ganzen Änderungen richtig erwachsen geworden und könnte für unterwegs ein Notebook ablösen. Möglicherweise ist das genau das Ziel von Apple. Zu Hause einen starken stationären Rechner, unterwegs dann etwas sehr Mobiles.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren