Brettspielen im Sommer

Brettspielen im Sommer

Manche Hobbys sind vom Wetter unabhängig. Andere hingegen wie etwa Skifahren eindeutig nicht. Aber wie sieht es mit Brettspielen im Sommer aus?

Einsam brennt

Am Himmel brennt die Sonne seit Wochen gnadenlos. Die Natur leidet und mit ihr der Mensch. Über Schuld kann man an anderer Stelle reden. Bein den Temperaturen draußen reduzieren sich die Freizeitaktivitäten. Wandern gehen bei über 33 Grad etwa ist definitiv nicht mein Fall. Lesen geht natürlich immer, bei Brettspielen im Sommer sieht es etwas anders aus. Wenn einem der Schweiß den Körper runterläuft, stellte sich die berechtigte Frage, welche Spiele man spielen kann. Eindeutige Antwort: nur solche, die man nicht lieb hat. Aber im Ernst, besonders empfindliche Exemplare sollten gut gesleevt sein oder im Regal bleiben. Andere dagegen bieten sich besonders an, etwas das Spiel des Jahres Azul. Genau das und der verlinkte Blogartikel führen mich dann zu einem anderen Punkt, bevor wir hier wieder dem Wetter nachgehen.
Ein weiter Monat ist um, Zeit für einen Rückblick bei den Spielechallenges. Geschafft haben wir nun endlich die „50 verschiedene Spiele“ Challenge. Für mich ist die nicht ohne Bedeutung, denn es geht im Hobby auch darum, nicht immer das selbe Spiel zu spielen — sonst wäre schließlich Go das perfekte Brettspiel für mich.

Brettspielen im Sommer
Fachdozent / Pixabay

Von schmelzenden Brettspielen im Sommer

Abwechslung bei Brettspielen sorgt auch dafür, dass man Neues kennen lernt. Ebenfalls wichtig, denn Spiele entwickeln sich weiter. Mittlerweile gibt es eine unglaubliche Vielzahl an Mechanismen, welche die Umsetzung spannender Ideen ermöglichen. Manchmal schreckt allerdings auch das Thema ab. So habe ich die Reihe „Die Zwerge“ nie gelesen, zum Glück wahrscheinlich. Das kooperative Brettspiel jedoch finde ich gelungen, ganz unabhängig vom Thema. Wie komme ich drauf? Das Spiel war gestern die Nummer 50 in diesem Jahr — auch wenn es zu den Brettspielen im Sommer gehört, die nicht so besonders tauglich für die Hitze sind. Vor allem dann, wenn man die Karten eben nicht in Schutzhüllen gepackt hat. Eigentlich ungewöhnlich für mich. Aber erstens haben die Karten ein besonderes Format, was den Kauf von Hüllen etwas schwieriger gestaltet. Und zweitens habe ich die Spielkarten doppelt. Die Originalkarten waren nämlich von Anfang an durchgebogen, weswegen ich beim Verlag Ersatz anforderte — die sind dann leider auch durchgebogen angekommen.
Die gespielten Parteien mit „Die Zwerge“ füllten den Spielekontostand auch auf 251. Mit anderen Worten, wir haben bereist 251 Partien Brettspiele in diesem Jahr gespielt. Das entspricht bei 213 Tagen einem Durchschnitt von 1,78 Spielen pro Tag.

Statistik bei Brettspielen

Das mit dem Durchschnittswert ist allerdings wenig aussagekräftig. Es gibt Spiele, von denen man an einem Tag locker fünf bis sechs Parteien spielen kann, weil sie so kurz sind. Bei anderen dagegen dauert es manchmal länger als einen Tag, um eine Partie zu Ende zu spielen — zu Ende spielen ist für mich persönlich wichtig. Ich hasse es, mittendrin einfach abzubrechen.

Wie dem auch sei, ich wollte ja noch ein paar Worte zu Brettspielen im Sommer verlieren. Spiele aus der Kategorie Strandspiele, also solche, die absolut robust sind, besitzen wir nicht. Vielleicht doch, wenn man Crossboule dazurechnet. Ist aber kein Brettspiel. Allerdings wird es uns begleiten, wenn es in den Urlaub auf Borkum geht. Im Übrigen stammt Crossboule von Zoch — die machen normalerweise Brettspiele wie den genialen Bausack. Der ist tatsächlich auch ziemlich tauglich für warmes Wetter.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren