Schlagwort: Tod

Eingeständnis einer Schwäche

Eingeständnis einer Schwäche

Seit Anfang des Jahres sind einige Prominente, Autoren und Politik gestorben. Hier im Blog gab es in einigen Fällen einen Nachruf dazu. Immer aus einer, zugegeben, distanzierten Sicht. Tod und Sterben sind etwas, mit dem ich mich nur sehr ungern beschäftige. Mit Sicherheit eine Schwäche von mir, die auf einer tiefsitzenden Angst vor der eigenen Sterblichkeit beruht. Das ist bei mir kein allgemeines Gefühl, sondern etwas, was sich regelmäßig nachts in ziemlichen Panikanfällen manifestiert. […]

+ weiterlesen

Die Ebbe kommt

Die Ebbe kommt

Mich beschleicht das bittere Gefühl, in den letzten anderthalb Jahren mehr Nachrufe schrieben zu haben als die ganze Zeit davor. Bitter ist das Gefühl in zweierlei Hinsicht. Es sind die Großen, die von uns gegangen sind. Menschen, die zumindest mein Leben auf die eine oder andere Weise geprägt haben. Weil ich ihren Positionen und Ansichten nahestand, weil sie mir neue Pfade aufzeigten oder aber weil ich das wofür sie standen, ablehnte — mich aber mit den Thesen auseinandersetzen musste. […]

+ weiterlesen

Ecco fuhr 30

Ecco fuhr 30

Krebs kennt keine Prominenz, keine Gnade, keine Rücksicht. Was in gewisser Weise für uns, die wir unberühmt bleiben, beruhigend ist. Dennoch gibt es Momente, wo man sich möglicherweise doch über eine Ausnahme gefreut hätte. Oder zumindest um etwas Aufschub. […]

+ weiterlesen

Der ewige Raucher

Der ewige Raucher

Meine erste Erringung an Helmut Schmidt geht weit zurück, ich war Grundschüler in der dritten Klasse. Mit Mitschülern traf ich mich vor der evangelischen am Lauerhaas. Auf einem Fahrrad kam ein anderer Mitschüler dazu, an seinem Fahrradgepäckträger hatte er eine Fahne der SPD. […]

+ weiterlesen

Sterbehilfe

Sterbehilfe

Der eigene Tod ist die wohl privateste Erfahrung, die jeder von uns früher oder später machen wird. Er ist unumgänglich (zumindest nach bisherigen Stand der Forschung) und je nach Glaubensrichtung ist auch noch niemand wieder zurück gekehrt, um von seinen Erlebnisse aus der Zeit danach zu berichten. […]

+ weiterlesen

Tod eines Verlegers

Tod eines Verlegers

Am vergangenen Wochenende ist der Kölner Verleger Alfred Neven DuMont im Alter von 88 Jahren verstorben. Ein Schlagzeile, auch in den zu seinem Verlag gehörenden Zeitungen. Dazu Nachrufe von Menschen, die ihn kannten oder auch nicht. […]

+ weiterlesen

Ein letztes Trommeln

Ein letztes Trommeln

Bereits gestern ging die Meldung um vom Tod des deutschen Schriftstellers Günther Grass. Zuerst bekam ich es auf Twitter mit, dann las ich noch mal etwas ausführlicher bei Facebook. Auf den Wechsel zu einem richtigen Nachrichtenportal verzichtete Montag — mir war schon klar, dass ich am heutigen Morgen einiges zu Grass in der Süddeutsche Zeitung lesen würde. […]

+ weiterlesen

Entrümpelung nach dem Tod

Entrümpelung nach dem Tod

Traumdeutung ist ein Thema für sich und etwas, von dem ich persönlich eigentlich lieber die Finger lasse. Das meiste, was mir im Schlaf durch den Kopf geht, es meistens wirres Zeug und wenn etwas brauchbares dabei ist, schreibe ich es gewissenhaft auf. […]

+ weiterlesen

Tödliche Weihnachten (19)

Tödliche Weihnachten (19)

Es gab mehr als einen Grund für Grönen, Vera Böckel mit auf das Revier zu nehmen. Der Dackeblick von Knutsen würde ihn dabei nicht stören. Nur wenn man unvoreingenommen war, konnte man in diesem Beruf bestehen. Sie von persönlichen Gefühlen leiten zu lassen, führte zu nichts außer Schwierigkeiten. […]

+ weiterlesen

Tödliche Weihnachten (18)

Tödliche Weihnachten (18)

Als die Tür endlich aufging, war es nicht das verheulte Gesicht von Vera Böckel, was Grönen zuerst auffiel.

„Frau Böckel, ich glaube sie haben da eine Laufmasche an ihrer Strumpfhose.“ […]

+ weiterlesen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren