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Ein Termin ist nur eine Option

Alf Ramsey führte als Trainer der englischen Fußballnationalmannschaft diese 1966 zum Sieg. Von ihm stammt ein gern benutztes und immer wieder variiertes Zitat.

Never change a winning team.

Man kann draus viel machen. Never change a running horse. Oder auch gerne im IT-Bereich „Never change a running systeme.“ Zu Deutsch: wenn etwas gut und stabil läuft, sollte man lieber die Finger davon lassen. Es kann im Prinzip nur schlechter werden.

Unsplash / Pixabay

 

Die glorreiche Fußballzeit der Engländer ist genau so Geschichte wie die des Britischen Empires. Nach dem Brexit wird England in Bezug auf Europa auch nur noch eine Fußnote sein – oder so ähnlich.

Interessant sind aber weder Fußball noch die Engländer, sondern eigentlich nur das Zitat. Ich für meinen Teil bin in der Regel auch ziemlich skeptisch, wenn es darum geht etwas funktionierendes auszutauschen. Besonders dann, wenn es um so was wie Telefonanschlüsse und Tarife geht. Da bin ich nämlich mittlerweile ein gebranntes Kind. Irgendwas läuft immer schief. Zuletzt bei meiner Frau, die ein goldenes iPhone bekam, obwohl sie explizit eines in spacegrey bestellt hatte.

Vor einiger Zeit kam das richtige Gerät und auch die versprochenen Trost-Gutscheine trudelten bei uns ein. Mitte Mai gingen wir in den Telekom-Shop in Nippes, meine Frau wollte die Gutscheine einlösen. Klappte auch soweit ganz gut und wir waren fast schon aus dem Laden raus, als mir der neue Media Receiver 400 ins Auge fiel. Der sah schon schick aus. Vor allem die neue Menüführung hatte stach ins Auge. Als Kunden sind wir schon recht lange bei Entertain dabei, kenne auch die erste Generation des Receivers (tatsächlich fliegt das Gerät irgendwo im Keller herum).

Eigentlich hatten wir ja nicht vor zu wechseln, aber der Mitarbeiter war sehr nett und überzeugend. Da das Altgerät noch bis zum Rand voller aufgenommener Filme war, vereinbarten wird einen Termin zu Umstellung. Anvisiert war der 1. Juli. Der neue Receiver reichte allein nicht aus, es musste noch etwas am Anschluss umgestellt werden.

Das funktioniert am vergangen Freitag reibungslos. Was aber am Freitag nicht da war, sondern erst am Tag drauf: der Media Receiver 400. Selbst wenn wir mit dem alten Receiver kein Fernsehen hätten schauen können, wären wir einen Tag ohne sicher nicht gestorben. Was mich aber etwas wundert, ist der Umstand, dass man bei so einer langen Vorlaufzeit, nämlich 21. Mai bis 1. Juli offensichtlich nicht willens oder in der Lage war, das Gerät rechtzeitig zu verschicken.

Wie dem auch sei, Fernseher läuft. Eine neue App für iOS gibt es auch dazu. Sieht nett aus, nervt aber ziemlich mit der Werbung, eine zusätzliche Leistung dazu zu buchen. Für EntertainTV mobil zahlt man dann monatlich noch mal 6,95 Euro zusätzlich. Damit kann man unterwegs Fernsehen schauen (brauche ich nicht) und in der Cloud aufnehmen. Letzteres ist offensichtlich die einzige Möglichkeit, Filme die damit aufgenommen wurden, sowohl auf dem heimischen Fernseher als auch auf dem iPad zu sehen.

Nach wie vor gibt es keine Möglichkeit, das Zeug, was sich auf meinem Media Receiver zu Hause befindet innerhalb des eigenen WLANS auf das iPad zu streamen. Oder aber das iPad ebenfalls im heimischen WLAN als Fernseher zu verwenden. Technisch sollte so was ohne Probleme möglich und vor allem ohne Aufpreis enthalten sein.

Verfrühte Aprilscherze

Mit viel, sehr viel guten Willen ließe sich die nachfolgende Episode aus dem Leben meiner Frau als verfrühter Aprilscherz betrachten. Bei einem guten Aprilscherz lachen am Ende alle, selbst derjenige, dem der Streich gespielt wurde. Statt zu lachen, oder zum schmunzeln, ist meine Frau allerdings ziemlich sauer. Ein Scherz ist es auch nicht — es sei denn, man hat eine eigenartige Auffassung von Humor. Sicher, darüber kann man streiten. Unbestritten dagegen ist die tatsächlich vorhandene Auffassung von dem, was Kundenservice ist. weiterlesen →

Ein Anruf zum Datenschutz

Im Zeitalter von NSA und Vorratsdatenspeicherung machen sich auch weniger begabte Facebook-Nutzer Gedanken über ihre Daten sowie den Schutz selbiger. Entsprechend hellhörig wird man daher, wenn man angerufen wird, damit künftig die Daten nicht mehr missbräuchlich verwendet werden. Klar will man so was. Und tappt genau deshalb in eine Falle. weiterlesen →

Gedrosselte Redakteure beim KSTA

Die Telekom bescherte ihren Kunden nicht nur einen Quasi-Zwang zur Umstellung auf die Voice-over-IP-Technik, sondern Anfang der Woche mal wieder neue Tarife. Diesmal für die Festnetzsparte unter dem Begriff „Magenta für Zuhause“. weiterlesen →

Mobil bis 2.000 Kilometer

Eine der größten Erfindungen der Bahn ist für mich die BahnCard 100. Jederzeit mobil sein, alle Züge und Strecken nutzen können ohne Limit. Mit den Jahren wurde das Angebot der Bahn sogar noch besser. weiterlesen →

Premierenfieber

Diesmal sitze ich laut der Telekom in der ersten Reihe, dank eines persönlichen Premieren-Tickes. Auch wenn im Begleitbrief lediglich „Smartphone“ heißt, wissen Eingeweihte, wofür das Ticket wirklich ist. weiterlesen →

Klingelfaul

Jetzt sind es sechs Tage ohne Internet. Auch der dritte Techniker der Telekom war anscheinend nicht in der Lage, bei den Nachbarn zu klingeln. Er muss nämlich in Haus Nr 26, nicht 24, wo wir wohnen. In Nr. 26 befindet sich der Anschluss im Keller. weiterlesen →

Lange keine Leitung

Seit fünf Tagen kein Internet. Nicht, weil ich gerne eine Offline-Pause einlegen wollte,
sondern weil die Telekom es einfach nicht hinbekommt, den Anschluss ordnungsgemäß herzurichten. Ursprünglich sollte der Anschluss bis Freitag, 19:00 geschaltet sein. weiterlesen →

Rücksendung des Mietgerätes

Eigentlich wollte ich mich in diesem Monat im Blog aus bekannten Gründen etwas zurückhalten. Und eigentlich habe ich auch gar keine Energie über, um mich über das Schreiben der Telekom von gestern aufzuregen. weiterlesen →