DER CHEF und ich waren am Wochenende im Kino. Nein, nicht in dem Film mit diesen blauhäutigen Wesen, sondern in „Up in the Air” mit George Clooney. Abgesehen davon, dass uns der Film hervorragend gefallen hat, gab er auch etwas zum Nachdenken mit auf den Weg.
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Es sind nicht immer Kometen die unser Leben verändern, uns aufwecken, sondern meist das, was unseren Mitmenschen widerfährt. Man selber merkt, wie zerbrechlich dass eigene Leben ist. Dieses Bewusstsein über die eigene Sterblichkeit nimmt mit zunehmenden Alter zu.
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Über die Entstehung des Universums wissen wir annähernd so wenig wie über Gott. Das lässt viel Raum für Spekulationen und für fanatisches Unwissen. Als gesicherte Erkenntnis dürfte, auch wenn dies von so genannten Kreationisten bestritten wird, gelten, dass der Mensch vom Affen abstammt.
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Geöffnete Fenster sind Einladungen an die Träumer unter uns, sich von der Ewigkeit zu Überzeugen.
Angehalten von Regentropfen, die Papiere sehen wollen, nur um sie völlig zu durchnässen.
Wenn es blitzt, wird die Geschwindigkeit gemessen, mit der wir durchs Leben hetzen.
Zur Musik des Lebens
Kann ich nicht tanzen
Am Rand des Parketts stehend
Schau ich den anderen bei ihren Bewegungen zu
Wieder gestanden auf Ruinen
Das Leben im Rücken
Die Zukunft hat sich abgewandt
Längst ist der Staat verfassungslos
Aufgequollen ohne Form
Selbst der äußere Schein ist verblasst
In den Weg gelegte Steine haben den Vorteil, dass man nach deren Überwindung wieder um eine Erfahrung reicher geworden ist. Kein Lerneffekt setzte jedoch ein, wenn man die Steine nicht in den Weg gelegt bekommt, sondern damit erschlagen wird.
Alt werden ist etwas, was ein Leben lang trainiert werden muß.
„Das Leben ist wie eine Pommes-Bude. Wenn du lange genug drin bleibst, richst du am Ende irgendwie komisch.”
Leben ist das, was sich zwischen dem ersten und dem letzten Sabbern abspielt.






