Es ist vollbracht. Lena hat gestern Abend bewiesen, dass man in einem „Kleinen Schwarzen” recht ordentlich gewinnen kann. Ganz ohne LED-Kleid, Gebläse für die Haare oder leuchten Geigen. Nach 28 Jahren hat Deutschland mit einer Sängerin, die einfach nur sie selber ist, wieder den Eurovision Song Contest gewonnen.
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Allein die Teilnahme der No Angels war für DEN CHEF und mich Grund genug, die diesjährige Schmierenkomödie der Lieder nicht über uns ergehen zu lassen. Im Nachhinein können wird daher nur eins feststellen: wir haben nichts verpasst und hatten trotzdem einen schönen Abend abseits des Fernsehprogramms. Das diese Recycling-Band mal gerade 14 Punkte bekommen hat, freut uns natürlich trotzdem. Wenn man aber den Gesang beiseite lässt, so gibt es bei den No Angel dennoch einen Punkt, für den Mann sie bewundert – ihren Mut, in dem Alter noch so kurze Röcke zu tragen.
Das schöne am menschlichen Gedächtnis ist, daß es es zurückliegende Ereignisse schöner färbt, als sie tatsächlich waren. Den Eurovision Song Contest habe ich mittlerweile ohne weitere Folgeschäden verdaut, so daß es mir auch nichts ausmacht, ein paar der Beiträge noch mal bei YouTube anzusehen. Ob es jetzt am Gedächtnis oder nicht, der Beitrag aus Litauen wirkt beim zweiten Mal sehen noch besser:
Die Performance der Jungs ist wirklich klasse gewesen. In dem Video sind die Buhrufe des Publikums aber noch deutlicher zu hören als am Samstag im Fernsehen. weiterlesen »
Wenn ich jetzt etwas länger benötigt habe, um über den Eurovision Song Contest 2006 zu bloggen, dann liegt das daran, daß ich erstmal das traumatische Erlebnis verarbeiten musste. weiterlesen »