Impressionen von der Insel

Impressionen von der Insel

Das vorweg genommene Fazit des Urlaubs auf Borkum ist ziemlich eindeutig. Uns haben die Impressionen so überwältigt, dass wir über Ostern erneut auf der Insel seien werden.

Ein Bild sagt mehr

Mir persönlich gefällt das Zitat, ein Bild würde mehr sagen als tausend Worte, nicht wirklich. Nicht nur, weil Bilder in der Regel nicht sprechen können. Das mit den Tausend passt aber, wenn man so will, ganz gut ins Bild — bezogen auf den Urlaub. Würde man nämlich eine Zahl hören wollen, die unsere Impressionen zusammenfasst, wäre das 1525. Kurios? Keines falls. Das ist nämlich die Anzahl der Fotos, die entstehen, wenn zwei Leute mit zwei iPhones und einer Systemkamera auf Borkum eine Woche Urlaub machen. Für mich bedeutet das im Nachgang eine Menge Arbeit. Die Fotos müssen durchgesehen, die Möhren aussortiert werden. Letzteres ist bereits passiert, trotzdem liegt die Zahl der Fotos noch über 1.000. Mal angenommen, am Ende würden 10 Prozent über bleiben, wäre das immer noch mehr als auf einen 36er Film drauf gepasst hätte.
In der guten alten Zeit haben die meisten Menschen ihre Impressionen vermutlich im Herzen mitgenommen, statt ständig auf den Auslöser zu drücken. So viele Fotos ist echter Wahnsinn. Dabei habe ich mich auch noch zurück gehalten und die Momente genossen, wie sie kamen. Merkt man gerade an den komplett fehlenden Food-Fotos. Aber wie sagte meine Großmutter bereits: mit dem Essen spielt man nicht. Ich esse es lieber, statt es zu fotografieren.

Sand und Grün
Sand und Grün

Kein schlechtes Wetter

Das wir mit unserem Urlaub Ende Oktober ein gewisses Risiko eingehen würden in Bezug auf das Wetter, war uns von Anfang an klar. Aber ehrlich gesagt lässt sich so was wie das Wetter schwer kalkulieren, besonders dann, wenn man lange im Voraus buchen muss. Mitten im Sommer, an der Mosel, war auch nicht alles gut. Wir gingen mit dem Vorsatz auf die Insel, das Wetter einfach so zu nehmen, wie es kommen wird. Genau das taten wir dann auch. Wir waren bei Sonnenschein draußen, bei heftigem Wind, Nebel, Nieselregen und einmal sogar mitten in einem starken Regenschauer. Haben wir alles gut und bei bester Laune überstanden.
Das schöne dran war, dass jedes Wetter ganz andere Impressionen hinterlässt. Vereinzelte Bäume im Nebel zu sehen um die Mittagszeit, ist klasse. Oder zu sehen, wie feine Sandwolken über den Strand geweht werden. Durchschnittlich waren mir mindest fünf Stunden pro Tag an der frischen Luft. Da Borkum auch angenehm groß ist, sind wir etwa 100 Kilometer gewandert. Und haben längst nicht alles von der Insel gesehen.

Impressionen von Borkum
Regenbogen auf Borkum

Besondere Impressionen

Zu den besonderen Momente gehörte der bereits erwähnte Nebel, aber auch der Regenbogen am Stand. Langweilig ist uns zu keinem Zeitpunkt gewesen. Ehr gab es das Gefühl, einfach noch mehr zu wollen. Aber irgendwann sind die Füße einfach müde und der Magen meldet sich, weil er wieder gefüllt werden will. Das es Ostern ein Osterfeuer in den Dünen geben soll, erhöht schon mal die Vorfreude auf den nächsten Urlaub.
Bis dahin werde ich noch einige Stunden mit den vergangenen Impressionen des Urlaubs beschäftigt sein. Die ersten (wenigen) Bilder sind bereits hier online, viele weitere werden folgen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren