Rezept Hähnchen Pizza Augusta

Rezept Hähnchen Pizza Augusta

Mindestens einmal pro Woche sollte ein erwachsener Mensch Pizza essen. Genau so oft steht vor unserem Supermarkt der Hähnchengrill. Die idealen Gelegenheit, beides zu verbinden zu einer Pizza Augusta.

Pizza als Grundnahrungsmittel

Zu den klassischen Grundnahrungsmittel zählt die Pizza bedauerlicherweise nicht. Es gibt auch keine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hinsichtlich eines empfohlenen Konsums von Pizza. Sie hat eher den Beigeschmack von Fastfood. Der schlechte Ruf liegt sowohl an Restaurant-Ketten und Tk-Produkten. Dabei kann eine Pizza im Grunde genommen recht nahrhaft sein, wenn man sich selber frisch zubereitet. So wie die Pizza Augusta. Mit leichter Modifikation ist diese sogar fast Nerd-kompatibel.

Pizza Augusta
Pizza Augusta

Grundlage jeder Pizza

Die Grundlage jeder Pizza ist der Teig, auf denen später eine Reihe von Zutaten gelegt werden. Persönlich schmeckt mir die Pizza am besten, wenn ich den Teig selber mache. Das dauert allerdings etwas. Weniger die Zubereitung selber als die notwendige Wartezeit, damit die Hefe als wichtiger Teigbestandteil ihre Arbeit verrichten kann. Mein Basisrezept für Hefeteig ist dabei folgendes:

500 g Mehl mit 1 El Olivenöl, 
einem Teelöffel Salz, 
1 EL Honig,
300 ml lauwarmen Wasser 
und einer Packung frischer Hefe 
zu einem glatten Teig verarbeiten. 
Eventuell beim kneten noch vorsichtig Wasser hinzufügen.

Perfekte Pizza

Beschrieben habe ich Herstellungsprozess schon mal, er variiert bei mir immer etwas je nach Laune. Die frische Hefe lässt sich durch Trockenhefe ersetzen (die lässt sich gut lagern. Man muss auch nicht immer die Hefe vorher in Wasser auflösen — auch wenn das besser ist.
Für die Pizza Augusta habe ich sogar beim ersten Mal Fertigteig genommen. Keinen zum selber anrühren, denn der ist eine schlechte Alternative, sondern die Teigrolle aus dem Kühlregal. Nicht perfekt, aber ein guter Kompromiss, wenn es mal etwas schneller gehen soll.

Pizza Augusta im Detail

Wenn man erstmal den Teig hat, ist die restliche Zubereitung der Pizza Augusta schnell erledigt. Zumindest, wenn man alle erforderlichen Zutaten zur Hand hat.

Rezept Pizza Augusta

Zutaten
500 g Rollpizza
halbes gegrilltes Hähnchen
1 rote Paprika
1 kl. Dose Mais
1/2 Becher Schmand
1 rote Zwiebel
2 EL Tomatenmark
500 ml passierte Tomaten
200 g geriebener Gouda
Salz, Pfeffer
2 TL Oregano
1 Msp. Chiliflocken

Zubereitung
Tomatenmark und passierte Tomaten vermischen (hier bleibt etwas über, aber draus kann man mit etwas Wasser verdünnt eine prima Tomatensuppe kochen). Den ausgerollten Teigboden mit der Tomatenmasse bestreichen. Weder zu dünn noch zu dick, da sonst der Teig matschig wird. Unbedingt einen kleinen Rand lassen. Mit Oregano bestreuen. Den Ofen auf 220 Grad Unter- und Oberhitze vorheizen.

Hähnchen in Bestandteil zerlegen, Pizza mit dem Hähnchenfleisch belegen. Zwiebel in Ringe schneiden, ebenfalls auf die Pizza legen. Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Beides auf der Pizza verteilen. Mais abgießen, abspülen und trocken tupfen. Auf die Pizza geben. Ein paar Kleckse Schmand auf den Berg verteilen. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Pizza mit dem Käse bestreuen und in den vorgeheizten Ofen schieben.

Leckeres Finale

Nach etwa 12 bis 15 Minuten sollte die Pizza fertig backen sein. Das hängt vom Teig (und seiner Dicke) und der Leistung des Ofens ab.

Die Pizza Augusta ist wirklich schnell zubereitet und die angegebenen Menge reicht locker, um zwei hungrige Menschen satt zu bekommen — ausgehen vom Durchschnitt. Mit etwas mehr, vor allem aber eigenem Hefeteig reicht es für vier Personen (quasi als Familienportion).

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren