Sommerkleidung für WordPress

Sommerkleidung für WordPress

Man sagt sich, heute wäre der meteorologische Sommeranfang. Spätestens jetzt ist es Zeit, die Sommerkleidung aus dem Schrank zu holen. Zumindest, als man am vergangenen Wochenende und dem folgenden Montag im Kühlschrank verbracht hat.

Köln grau in grau

Seit dem Umzug von Bielefeld nach Köln stelle ich jedes Jahr auf neue fest, wie katastrophal sich die langen grauen Tage auf mein Gemüt auswirken. Köln im Winter, Köln solange es noch nicht überall Grant und blüht ist hässlich. Wirklich, das kann man nicht beschönigen. Dreck sieht netter aus, wenn ein blühender Baum ihn überschattet. Jedenfalls, ich für meinen teil bin recht froh über den Sommer. Ganz so heiß muss er nicht werden, Sommerkleidung ist nett, aber hilft nicht gegen Temperaturen jenseits der 30 Grad. Die liegen nämlich, ganz egal wo, außerhalb meiner Komfortzone.
Wer etwas genau hinsieht und nicht nur diesen Artikel im Feedreader liest (nach wie vor liefere ich ungekürzt aus), dem wird auch noch eine andere Sommerkleidung auffallen.

Blog mit Sommerkleidung
ilyessuti / Pixabay

Blog mit Sommerkleidung

Ein neues Theme für WordPress ist quasi so was wie Sommerkleidung, auch wenn ich hoffe, dass es nicht nur über den Winter mein Blog gute Dienste leisten wird. Deutlich schneller als gedacht glaube ich mit den Änderungen fertig zu sein, auch wenn ich bestimmt noch etwas vergessen habe. Das ich selbst bei Themes von der Stange noch Zeit investieren muss, um Änderungen vorzunehmen, war eigentlich zu erwarten. Bei Pinboard verhielt es sich ebenso, auch das neue Parent Theme „Writers“ (jetzt ist das Geheimnis endlich gelüftet) bot Anlass für Änderungen. Dazu später mehr.
Ich für meinen Teil werde hoffentlich nicht nur den Sommer genießen, sondern mich auch über das neue Theme hier im Blog freuen. Bleibt man bei der Analogie zur Sommerkleidung, so verhält es sich zumindest bei mir ähnlich wie mit dem Theme.
Bestimmte Details sind auch Sommer gleich, zum Beispiel das obligatorische Halstuch. Das verhindert bei den Klimaanlagen im ICE einen steifen Nacken. Im Büro mit Hemd, gerne auch mit langen Ärmeln gehört sich für mich auch Sommer. Das vor Kunden nicht in kurzer Hose auftritt, ist bei mir jahrelanger Standard.

Details zum neuen Theme

Das neue Child Theme, ich habe es „Coloniawriters“ getauft, übernimmt parallel zu meiner Sommerkleidung auch ein paar Details vom bisherigen Theme. Das das Farbschema identisch bleibt, ist dagegen Teil meiner „Marke“ wildbits.
Das Theme „writers“ kann Anlehnung an „Twenty Seventeen“ von WordPress nicht leugnen, hat aber durchaus eigene Elemente. Mir persönlich gefällt bei beidem das große Bild im Header — wie ich bereits schrieb. Bootstrap als Basis, Font Awesome bereits eingebunden und einen schönen Google Font. Was will man mehr? Vielleicht etwas saubere Programmierung? Mein Child-Theme umfasst jetzt insgesamt 11 Dateien, in der functions.php sind einige notwendige Änderungen enthalten. Die style.css korrigiert Unstimmigkeiten wie etwa wechselnde Linkfarben. Weil ich es so gewohnt bin, habe ich Teile der CSS-Anweisungen auch im Backendeditor zur Verfügung gestellt. Kurz gesagt, „Coloniawriters“ trägt meine Handschrift. Für mich war es auch wieder eine Vertiefung in die Möglichkeiten von WordPress. Eine Art schnelle Auffrischung, da ich selber mir gegenüber ein anspruchsvoller Kunde bin.

Nacharbeiten

Nach dem ich wildbits in Sommerkleidung daher kommt, ist für mich die Arbeit am Theme noch nicht abgeschlossen. Im Gegensatz zur Testseite gibt es hier noch einige Unstimmigkeiten. Es fehlt der Button „mehr lesen“, die Seitenleiste sieht noch nicht so wie gewünscht aus. Am schlimmsten steht es aber um den Google Pagespeed. Der ist aktuell nur noch „poor“, da muss ich noch einiges verbessern. Aber am Theme liegt es nicht, denn die Testinstallation erreicht ein extrem guten Wert. Vermutlich sind es wohl auch die Bilder, die hier einiges in den Keller reißen. Und diesen dämlichen Smiley im Footer muss ich auch noch loswerden.

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren