Gerolltes Huhn

Gerolltes Huhn

Die Vereidigung von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gestern muss ich erstmal verdauen. Noch schwirrt mir zu viel im Kopf herum als das ich darüber schreiben könnte.

Statt heute nach vorne zu blicken, haben meine Frau und ich einen Blick in die Geschichte geworfen. Genauer gesagt in die Geschichte des Rheins, denn wir waren in Bundeskunsthalle in Bonn, um uns dort die Ausstellung „Der Rhein — Eine europäische Flussbiografie“ anzusehen.

Johann Adolf Lasinsky, Der Rhein bei Koblenz Ehrenbreitstein

Der Rhein ist nicht nur mit Mythen und Legenden verbunden, sondern auch mit ganz konkreten geschichtlichen Ereignissen und der politischen Entwicklung. Man übertreibt kaum wenn man ihn als den europäischen Fluss bezeichnet, der uns alle verbindet. Ein Fluss, der auch für Europa des Friedens steht statt für viele Jahrhunderte voller Konflikte und Kriege.

Nach der Ausstellung bummelten wir dann noch durch Bonn, ohne uns aber für ein nettes Café entscheiden zu können — dafür kennen wir dort einfach keinen „Geheimtipp“. Zu irgendeiner amerikanischen Kette wollten wir auch nicht, aus Gründen, nicht aus aktuellem Anlass.

Wie dem auch sei, wieder zu Hause gab es einen handgebrühten Kaffee und „Gerolltes Huhn“. Das ist tatsächlich ein Rezept, welches auf meinem Mist gewachsen ist:

Gerolltes Huhn

Zutaten
6 Tortilla-Wrap
2 Becher Crème fraîche
1 rote Paprika
1 Gurke
1 Eisbergsalat
1 kleine Dose Mais
1 Grillhähnchen
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Die Paprika waschen und putzen, in kleine Würfel schneiden. Gurke waschen und schälen, ebenfalls in Würfel schneiden. Salat putzen und in Streifen schneiden. Mais aus der Dose befreien. Das Fleisch vom Grillhähnchen in mundgerechte Stücke zupfen.

Die Wraps nach Packungsanweisung vorbereiten (bei unseren war das 1 Minute im Backofen heiß werden lassen). Die Wraps dann mit Crème fraîche bestreichen und die Zutaten darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und aufrollen.

Über das Grillhähnchen im Rezept lässt sich streiten, der Rest der Zutaten aber sollte in jedem Fall unbedenklich sein. Uns hat es auf jeden Fall geschmeckt und es ging einigermaßen schnell. Trinkgeld mussten wir auch keins geben.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren