Jahr der Herausforderungen

Jahr der Herausforderungen

Noch befinde ich mich im Urlaubsmodus, was ganz deutlich wird, wenn ich über die sich abzeichnenden Herausforderungen in 2017 schreibe. Klar gibt es eine Menge Dinge, die man erreichen können – sogar auf politisch oder gesellschaftlicher Ebene ließe sich etwas bewegen. Warum ich das jedoch zum größten Teil aufgegeben habe, wäre ein andere, erheblich länger Blogartikel.

Bleiben wir also den Herausforderungen, die mir in diesem Jahr sicher eine Menge Spaß bereiten werden. Eines meiner Ziele besteht darin, noch mehr als im letzten Jahr zu spielen. Ich sammle schließlich nicht nur Brettspiele, sondern will sich auch benutzen. Zudem kann ich bei schwindendem Regalplatz prüfen, welche Spiele garantiert nicht mehr auf den Tisch kommen und ich mich daher von ihnen trennen kann – um Platz für Neuanschaffungen zu schaffen.

morzaszum / Pixabay

Seit fast einem halben Jahr benutze ich die App Board Game Stats. Damit wird jede gespielte Partie, ob Sieg oder Niederlage, erfasst. Rückblickend auf die letzten Monate habe ich einen schönen Überblick auf das, was ich gespielt habe. Und auch auf das, was ich intensiv und damit offensichtlich gerne spielte.

Seit einem der letzten Softwareupdates gibt es in der App so genannte „Challenges“. Damit kann man für sich Herausforderungen festlegen. Zum Beispiel innerhalb eines Jahres ein Spiel mindestens 10 Mal gespielt zu haben. Oder 50 verschiedene Spiele mindestens ein Mal.

In den letzten beiden Jahren habe ich mir pro Kalenderwochen immer eingetragen, was man in der betreffenden Woche spielen könnte – um eine Anregung zu haben und gleichzeitig auch mal Spiele auf die Speisekarte zu setzen, die eher seltener von mir gespielt wurden. Geklappt hat das eher leidlich. Bis auf wenige Ausnahmen habe ich die Spiele gespielt, die sowieso im momentanen Fokus waren. Meistens also eher die Neuerwerbungen.

Für dieses Jahr bieten die Herausforderungen über die App eine gute Möglichkeit, sich Spielziele zu setzen. Für mich habe ich bereits vier Stück festgelegt:

  • 50 verschiedene Spiele spielen
  • mindestens 10 Mal Agricola spielen
  • mindestens 10 Mal Memoir ’44 spielen
  • 10 Spiele 10 Mal spielen

Zwei weitere Challenges habe ich im Kopf, muss aber erstmal herausfinden, wie ich sie über die App auch festhalten kann. Schön wäre es nämlich, 10 Spiele aus den 80er Jahren und 10 Spiele aus den 90er Jahren zu spielen. Eine Mischung aus Revival, heben von verborgenen Schätzen und Identifikation von Zeig für den Flohmarkt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren