Soweit die Taschen tragen

Soweit die Taschen tragen

Auf die Spielemesse habe ich mich, ehrlich gesagt, ein knappes halbes Jahr im Voraus gefreut und rechtzeitig vorbereitet — in Form einer Liste mit Spielen, die in Frage kommen. Direkt vor Ort sieht es dann trotz aller Vorbereitung anders aus.

Das wir am ersten Tag nicht bis Torschluss bleiben werden, stand für meine Frau und mich bereits von Anfang an fest. Das es nahezu unwahrscheinlich ist, an ein Schließfach zu kommen und wir ohne Auto unterwegs sind, können wir nur das kaufen, was wir auch tragen können. Wobei tragen eigentlich eher ein schleppen ist, denn Spiele können trotz einfacherer regeln ziemlich schwer sein. Aber ich will hier auf keinen Fall jammern, denn es war klar.

Ausbeute Tag 1
Ausbeute Tag 1

Zudem kann sich die Ausbeute des heutigen Tages sehen lassen. Bis auf „Firefly“, wo wir nur das deutsche Basisspiel gesehen haben, haben wir im Prinzip die wichtigsten Spiele auf unserer Liste bekommen:

  • Viticulture: Essential Edition samt Erweiterung
  • Cry Havoc samt Mini-Expansion (darüber freue ich mich am meisten)
  • Inis mit Promo
  • Hyperborea: Light & Shadow
  • Gleichstrompassage HGÜ Korridor C

Zusätzlich noch mitgenommen haben wir:

  • Concordia mit allen Erweiterungen
  • Roll for the Galaxy
  • Race for the Galaxy Rebellen vs. Imperium
  • Agricola Weltermeisterschafts-Deck
  • Agricola NL-Deck

Zudem haben wir am Stand von lautapelit.fi die uns noch fehlenden drei Mini-Erweiterungen für Eclipse abgeholt.

Auch wenn sich das eher nach einem Einkaufs-Marathon als nach einem Messebesuch anhört, haben wir schon eine Menge Eindrücke mitbekommen — und morgen sind wir ja auch wieder vor Ort.

Wie bereits in den letzten Jahren ist auch in diesem Jahr wieder ein erschreckender Preisverfall bei den Spielen festzustellen. So wurde das Grundspiel von Hyperborea für 29 Euro verkauft, „Nations“ von lautapelit.fi gab es ebenfalls zu dem Preis. Bei vielen anderen Spielen sah es ebenso aus.

Ziemlich geärgert haben dürften sich diejenigen, die bei Kickstarter „Shogun“ von Queen Games unterstützt hatten. Di Shogun-Bigbox wird in Essen auf der Messe für 50 statt 80 Euro verkauft.

Auf unseren beiden Liste oben überrascht vermutlich Agricola. Wir hatten es gestern noch mal gespielt, da ja die Neuauflage in Essen präsentiert wird. Nach wie vor gefällt uns das Spiel und dennoch gibt es hier einen Abwägung auch im Hinblick auf „Caverna“.

Nach dem wir morgens direkt am Stand einen netten Erklär-Bär trafen, der ebenso wie wir die Erstauflage von Agricola besitzt waren wir einen großen Schritt weiter. Er besaß die nämlich ebenfalls und findet die Neuauflage zwar nett, hält sie aber nicht für unabdingbar, wenn man die alte Version hat. Geld gespart, was dann in Erweiterungen fließen kann. Zwei Deckerweiterungen gab es dann zum Schnäppchenpreis von jeweils 5 Euro. Da muss man dann einfach zuschlagen.

2 Replies to “Soweit die Taschen tragen”

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren