Ob Sie es richtig machen?

Ob Sie es richtig machen?

Oft begeben wir uns im gemeinsamen Urlaub an einem Tag zu einem magischen Ort mit vier Buchstaben: IKEA
Das schwedische Möbelhaus, aus dem der überwiegende Teil unserer Einrichtung zu Hause stammt so wie eine ganze Mengen anderen Kram — vorwiegend nützlich. Nur selten gelingt es uns dabei, lediglich das einzukaufen, was wir uns vorgenommen hatten.

Immerhin, gestern waren wir nah dran am selbst gesteckten Zeil. Ursprünglich geplant war der Einkauf bei IKEA für den vergangenen Samstag, aber da ging es mir auf Grund einer unheimlich fischigen Begegnung nicht ganz so gut. Dafür hatten wir dann die Gelegenheit, über einen Gutschein am Dienstag zwei LED-Birnen kostenlos zu bekommen. Immerhin ein Trost. Aber wir waren ja nicht wegen der Birnen dort, sondern wegen Kram. Keine größeren Möbelstücke, sondern Spülbürste, Batterien, Skorpa, neue Rollen für unseren Couchtisch (und ein paar anderen Sachen, die ich wieder vergessen habe).

mastrminda / Pixabay

Nicht auf der Liste stand ein 10 Liter Kochtopf, den wir zusätzlich erstanden. So einen brauchen wir aber wirklich — für hoffentlich noch viele kommende Spielerinnen bei uns zu Hause.

Wo wir schon beim Thema kochen sind: natürlich waren wir wieder essen bei IKEA, an den berühmt-berüchtigten Köttbullar kommen wir einfach nicht dran vorbei. Das es seit Monaten bereits keine XL-Portion mehr gibt, daran habe ich mich bei meinem letzten Besuch gewöhnt. Wäre auch gestern kein Drama gewesen, denn wir teilten uns eine normale Portion. Vom Montag war nämlich noch genügend selbstgekochtes über, was zum Abendessen auf uns wartete.

Köttbullar essen war entsprechen mehr etwas für die Seele statt für den Hunger.

Woher wissen die Maschinen wie SexCrispies schmecken. Vielleicht machen die Maschinen sie falsch.
Maus in: Matrix

Bisher kannten wir Köttbullar bei IKEA nur so: Fleischbällchen, Preiselbeeren, braune Sauce und dazu dann Kartoffelpüree oder Pommes. Wohl seit neustem gibt es dazu bis zur Unkenntlichkeit weich gekochten Brokkoli.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich liebe wirklich Brokkoli. Allerdings al dente. Vor allem aber nicht als Zugabe zu einer Portion Köttbullar. Was soll das überhaupt? Wird das jetzt gemacht, weil Brokkoli gesund sein soll?

Ehrlich, liebes IKEA, ich verstehe dich nicht. Ich weiß nicht, wie man Köttbullar richtig zubereitet, aber eure Methode erscheint mir falsch zu sein.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren