Klopfzeichen von der Innenseite

Klopfzeichen von der Innenseite

Es wird nicht besser, weder mit dem Wetter noch den Kopfschmerzen. Ausnahmsweise mal nicht vom Nacken herrührend, sondern vorne im Stirnbereich. Seit Beginn der Woche ist es beruflich gerade zeitlich anstrengend. Viele Projekte, der Kollege mit einem Bein im Urlaub und Kunden, die von Zentimeter statt Pixel sprechen. Grundsätzlich kein Problem, aber es macht, wie immer die Masse.

Und das Wetter tut dann das Übrige dazu. Es fühlt sich an als ob jemand von innen gegen meinen Schädel klopfen würde. Selbst private wird die Liste mit den Dingen, die ich erledigen möchte immer länger. Möglicherweise sollte ich dem Kollegen die Sache mit dem Urlaub ausreden und an seiner Stelle eine Auszeit nehmen. Quasi als Urlaub vor meinem eigentlichen Urlaub, den es irgendwann in den Sommerferien geben wird.

Noppakaw / Pixabay

Unbedingt muss ich wieder wandern gehen, den Wind um die Ohren spüren, frei atmen können. Dann bekomme ich auch wieder mehr Energie, um Dinge wie „Wandersehnsucht“ mit neuem Schwung anzugehen. Das Projekt liegt immer noch bracht, eigentlich hatte ich gehofft nach quer.durch.koeln und meiner Autorenseite mit Schwung weiter machen zu können.

Autorenseite. Ja, auch das Schreiben ist etwas, was zu kurz kommt. Außer im Blog und für andere Webprojekte, habe ich nicht mehr zu Papier gebracht. Keine Romanentwurf, keine Kurzgeschichte, keinen Krimi nichts. Was ich  auf die Reihe bekommen, ist kochen und spielen — beides mache ich gerne und beides ist auf gewisse Weise lebensnotwendig für mich. Beides sorgt auch dafür, dass meine Kopfschmerzen weniger heftig werden. Auch wenn ich gerade bei „Agricola“ in Grübelei verfalle. Das letzte Spiel mit unseren Nachbarn war klasse, gewonnen habe ich aber trotzdem nicht. Vorletzter bin ich geworden, meine Frau belegte den letzten Platz. Wir müssen da unbedingt noch mal dran arbeiten, denn so langsam habe ich das Gefühl, etwas dämlich zu sein.

Wie dem auch sei, für heute scheint es sich einzuregnen. Noch eine Stunde bis Feierabend, den Film der Woche haben wir gestern schon gesehen, dafür aber tröstet dann Wein zum Essen — wenn die Kopfschmerzen nicht wären.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren