Abseitsfalle im Weltraum

Abseitsfalle im Weltraum

Nach sieben Tagen des Wartens war es heute morgen nach dem Frühstück soweit. Meine X-Wing Staffel „Bobas 2nd Chance“ durfte zum Rematch gegen die Staffel meiner Frau antreten.

Recht früh schied der Millennium Falke aus dem Spiel aus. Angeschlagen durch eine gut platzierte Annährungsmine flog er über den Rand des Spielfelds hinaus — ein ganz klarer Fluchtversuch. Leider war das von mir eher weniger geplant und ich hatte selber damit zu kämpfen, nicht mit meiner Firespray-31 das gleiche Schicksal zu erleiden. Zudem verlor ich mal wieder das TIE-Phantom durch X-Wing Beschuss. Am Ende — bereiten wir lieber den Mantel des Schweigens darüber.

Ein Sinn weiter
Ein Sinn weiter

Wesentlich erfolgreiche läuft es für mich in „Star Wars — Galaxy of Heroes“, einem der Free-to-Play Spiel, welches ich trotz meiner allgemeinen Vorsätze, von dieser Art die Finger zu lassen, aktuell auf dem iPad spiele. Sollte ich eigentlich nicht machen, ich weiß. So was ist eine ziemliche Zeitverschwendung und wird am Ende wie bei allen anderen Spielen dieser Sorte auf das Gleiche hinauslaufen. Frustriert von stockenden Fortschritt, der sich nur noch mittels echtem Geld erkaufen lässt, wir es wieder gelöscht. Bis es soweit ist, genieße ich Galaxy of Heroes.

Wenn Star Wars Mutanten hätte und die Heldin in „Das Erwachen der Macht durch Dinge sehen könnte“ hieße sie X-Ray.

Ohne Investition (na gut, das Starter-Paket „Böse Seite“ habe ich dann doch gekauft) schaffte ich es bisher auf Level 43. Mit etwas Geduld reicht die tägliche Portion Energie für einige Runde. Die üblichen Edelsteine setze ich ein um mehr Energie zu kaufen oder so genannte Sim-Tickets, mit denen sich ein Match automatisch bestreiten lässt. Gegen andere Spieler schlage ich mich ordentlich, wobei ich allerdings nicht weiß, in wie weit die Schlachten überhaupt in Echtzeit ablaufen.

Wie merkt sich eine Frau den Bösewicht von Episode 7? — Kalo Rien

Das Spielprinzip selber ist ehrlich gesagt ziemlich hirnlos. Bis zu fünf Figuren mit unterschiedlichen Fertigkeiten stehen sich gegenüber. Wer als letzter noch steht, gewinnt. Dabei weiss man einer Figur sobald sie am Zug ist nur den Gegner und die Art des Angriffs zu. Der Rest läuft von alleine. Man kann sich das wie ein Kampf in Final Fantasy vorstellen, nur ohne den gesamten Mehrwert drumherum. Keine Handlung, keine Reisen, nichts. Dafür aber die Sounds aus den Filmen.

Meiner Meinung nach hat die dunkle Seite der Macht die eindeutig cooleren Figuren — kann aber auch daran, dass ich als X-Wing Spieler mit meinen Flugmaschinen des Imperiums etwas vorbelastet bin. Für was Nettes für Zwischendurch sucht und eindeutig Fan der Saga ist, sollte dem Spiel eine Chance geben. Der Rest lässt einfach die Finger davon.

Star Wars™: Galaxy of Heroes
Star Wars™: Galaxy of Heroes

 

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren