Nachtmodus für kleine Äpfel

Nachtmodus für kleine Äpfel

Über den neuen Nachtmodus im bevorstehenden iOS 9.3 wird mittlerweile auf den einschlägigen Seiten diskutiert. Auch darüber, ob sich Apple vom Hersteller einer App hat „inspirieren“, die es merkwürdigerweise nie in den App-Store schaffte. Ein Schelm wer dabei Arges denkt.

Einige halten den Nachtmodus für überflüssig, anderen dagegen freuen sich darauf — zu letzteren Gruppe gehöre ich. Was aber macht der Nachtmodus denn genau? Studien zu Folge stört blaues Licht den Schlaf-Nacht-Rhythmus. Der Spiegel schreibt dazu, dass es wie Koffein wirke — den Effekt konnte ich bei mir allerdings noch nicht beobachten. Der Nachtmodus wird zeitgesteuert das Farbspektrum auf wärmer Farben umschalten. Auf Fotos wirkt das so, als habe den Bildschirm einen Stich ins gelb-graue bekommen. Weiß ist nicht mehr weiß, damit verschwindet auch der Blauanteil im ausgestrahlten Licht.

Alligator48 / Pixabay

Unabhängig davon, ob sich das wirklich positiv auf den Schlaf auswirkt oder nicht, werden die Augen die wärmeren Farben als angenehm empfinden. Blödsinnig ist der Nachtmodus natürlich, wenn man ihn in einem hell erleuchteten Raum verwendet. Dafür ist er nicht gedacht und wer solche Nutzung als Beispiel für die Unsinnigkeit des Nachtmodus anführt, ist selber keine Leuchte.

Meiner Theorie zufolge ist es ja weniger das blaue Licht als die nächtliche Beschäftigung mit Dingen, die uns aufregen und somit um den Schlaf bringen. Wie dem auch sei, halte ich den Nachtmodus, wie bereits erwähnt, für eine gute Idee. Ich für meinen Teil benutze mein iPad nicht nur vor dem Einschlafen, sondern auch nachts, wenn ich wach werde. Mal kurz die Mails checken, eben die Welt retten — zumindest im Spiel. Der Nachtmodus wird entsprechend zu etwas gehören, von dem ich intensiven Gebrauch machen werde.

Den Rest der Neuerungen in iOS 9.3 werde eher weniger nutzen. Ein wirklich großer Wurf bleibt wohl auch aus — abgesehen davon, dass sich Apple mit großen Schritten der 10 nähert. Möglicherweise tut sich was unter der Haube oder es gibt wieder Funktionen, die ich erst nach Monaten richtig begreife — so wie den Einhandmodus, den ich ursprünglich für einen Bug hielt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren