Urme

Urme

Vornehmlich an den europäischen Küsten beheimatet leben, bisher von den meisten Menschen unentdeckt, Urme. Besondere Exemplare dieser Gattung können mehrere hundert Jahre alt werden. Ihre Nützlichkeit, obwohl wenigen bekannt, ist unter Experten unbestritten.

Ausgewachsen, vornehmlich männliche, Urme werden zwischen acht und zwölft Zentimeter groß. Sie haben eine glatte, zumeist gestreifte Haut. An ihrem Kopf befindet sich ein Auge. Urme sind nachaktiv und besonders scheu. Sie ernähren sich von Moosen, Flechten und Wasser. Über ihre Fortbewegung ist nichts bekannt, da sie, sofern man ein Exemplar zu Gesicht bekommt, flink verschwinden. Bisher ist es noch niemanden gelungen, ein Exemplar zu fangen. Nur durch aufwendigen Feldforschung konnte ein Teil ihrer Verhaltensweisen und ihres Sozialwesen entschlüsselt werden.

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Besondere Dienste in der Urmelforschung sind dem 38-jährigen Deutsch-Dänen Tobias Brohm zuzurechnen. Ihm gelang auch als Erster der Nachweis einer besonderen Art von Urme. Diese werden bis zu einhundert Meter groß und verharren regungslos an Küsten, nach dem sie sich auf ihr Hinterteil gesetzt haben. Ihre Extremitäten sind vollständig verkümmert, dafür ist ihr Auge besonders prägnant. Auf Grund der Fähigkeit des Auges, Licht auszusenden, bezeichnete Brohm diese Unterart als Leucht Urm. Im Gegensatz zu ihren kleinen Artgenossen kursieren zahlreiche Fotos von ihnen, so dass ihre Existenz tatsächlich als gesichert betrachtet werden kann.

Ihre Fähigkeit zu perfekten Tarnung führt jedoch häufig zum Missverständnis, dass es sich bei einem Leucht Urm lediglich um ein von Menschen geschaffenes Bauwerk handelt. Kritiker versuchen schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts Experten der Urm-Forschung zu diskreditieren — bisher mit anhaltendem Erfolg.

Da die Erforschung der Urme von Wissenschaftlern abgelehnten wird, öffentliche Fördergelder ebenfalls nicht zur Verfügung stehen, hatte die finnische Urm-Stiftung „Majakka“ vor zwei Tagen auf die Möglichkeiten zurück gegriffen, welche moderne Technik und das Internet ermöglichen. Über die Crowdfunding Kampagne „Vitsi“ soll die weitere Erforschung möglich gemacht werden. Bis Ende November werden noch weitere Unterstützer gesucht, die das Projekt mit tragen. Schon mit einem Beitrag von 1 Dollar hilft man bei der Erforschung der Urme. Das Finanzierungsziel von 580.000 Dollar ist bisher leider nicht erreicht worden. Derzeit steht das Kampagne bei gerade einmal 127.489 Dollar. Wer immer sich für Urme begeistert, sollte sich einen Ruck geben und hier mithelfen — in der Hoffnung, dass Kickstarter das Projekt nicht von der Plattform verbannt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren