Fernseher für unterwegs

Fernseher für unterwegs

Dem für uns zuständige Finanzamt in Köln ist in Rekordzeit von nur sechs Monaten nach Abgabe der Steuererklärung gelungen, diese endlich zu bearbeiten und uns den zu viel gezahlten Betrag zu überweisen. Ein Hoch auf die Verwaltung! Hätten wir etwas zahlen müssen, wäre der Bescheid vermutlich schon vor Monaten in unserem Briefkasten gewesen.

Immerhin, man kann dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen. Wir hatten genügen Zeit zu überlegen, was wir mit dem „Vermögen“ machen würden. Im Frühjahr, als wir noch sehr optimistisch hinsichtlich einer zeitnahen Auszahlung waren, stand eine Anschaffung ganz weit oben auf unserer Liste. Nach vielen erfolgreich mit dem Smartphone und der App komoot absolvierten Wanderungen wollten wir endlich umsteigen auf ein richtiges Navigationsgerät. Vor allem auch deshalb, um den Akku meines iPhones zu schonen. Die schönen Wandertage kamen und gingen, das Finanzamt schwieg.

funnytools / Pixabay

Anfang letzter Woche dann endlich der Bescheid. Passend zum Herbstwetter. Nach wie vor stand das Navi von Garmin noch auf der Liste, aber am Wochenende zuvor verabschiedet sich unserer Fernseher. Trotz seiner nunmehr acht Jahre, die er alt ist, läuft er zwar noch einwandfrei, aber für die Tonausgabe setzten wir auf einen Surround Anlage, die wir zum Zeitpunkt der Anschaffung noch in DM bezahlt haben. Die knackenden Geräusche aus den Lautsprechern nahmen immer weiter zu, zudem wollten wir was die Technik anbetrifft eigentlich unser Wohnzimmer entschlacken. Bedingt durch die Spielemesse in Essen und der Neuanschaffung eines Regals stand ein kleiner Umbau des Wohnzimmers an. Zeit, die Anlage also endgültig zu entfernen und den Fernseher in Pension zu schicken.

Unser bisheriges Modell hatte 26 Zoll, eine Größe, die uns immer passend erschien. Wir wollen beide kein 40 Zoll oder mehr Monster im Wohnzimmer. Wir nutzen das Gerät nur gelegentlich, mir persönlich hätte es sogar fast gereicht, die Serien über Netflix am iPad zu schauen. Aber Man(n) ist halt nicht alleine im Haushalt und so wurde zusammen entschieden. Es sollte ein nicht zu großes Gerät vor allem mit gutem Sound sein. Schwierig bei flachen Geräten, wir wollen aber definitiv keinen zusätzlichen Kram im Wohnzimmer stehen haben.

Geworden ist es letztendlich wie ein Fernseher von Samsung (der Vorgänger stammt bereits von diesem Hersteller) mit einem Durchmesser von 32 Zoll. Das etwas größer als vorher, aber eben immer noch unter der kritischen Größe von 40 Zoll. Seine genau Modellbezeichnung lautet UE32J5670SU. Full-HD und LED-Technologie (schwarz ist damit ordentlich schwarz), zudem ein so genanntes Smart-TV mit WLAN. Eine Funktion, die wir wohl nie benötigen werden. Nach einem halben Tag wusste ich dann auch endlich, wofür das beigelegte CI+-Modul zu verwenden ist.

Vom bisherigen Test-Sehen sind wir in Bezug auf die Bildqualität überzeugt, der Ton geht auch in Ordnung, so das wir keine Soundbar benötig. Obwohl durch das Regal jetzt mehr im Wohnzimmer steht, sieht es insgesamt aufgeräumter aus. Einzig die Lampe über dem Spieltisch hängt im Abseits, aber dafür arbeiten wir bereits an einer Lösung. Es gibt nämlich Deckenlampen mit Schwenkarm.

Das Navi wird es dann nächstes Jahr geben — diesmal geben wir die Steuererklärung bereits im Januar ab, dass sollte dann passen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren