Und die Musik spielt dazu

Und die Musik spielt dazu

Ende des Monats endet mein dreimonatiges Probeabo von Apple-Musik. In der gesamten zurück liegenden Zeit habe ich das genau einmal ausprobiert, unmittelbar nach der Aktivierung der Gratismonate. Schon auf den ersten Blick fand ich das Angebot ziemlich unübersichtlich. Wahrscheinlich hätte ich dem Angebot noch eine zweite Chance gegeben, wenn ja wenn ich nicht spotify nutzen würde.

Für mich persönlich gibt es mehrere Gründe, warum ich spotify den Vorzug gebe. Die Art und Weise, wie bei spotify Playlisten automatisch generiert (oder auch angelegt werden), gefällt mir. Ich brauche auch keine eigene Radiostation. Vor allem aber brauche ich nichts, was ich unterwegs noch extra an meinem Datentarif saugt. Netzneutralität hin oder her, letztendlich denkt man erstmal an seinen eigenen Vorteil. Und der liegt bei mir als Telekom-Kunde darin, für meinen spotify-Traffic nichts extra zu bezahlen.

danielamorescalchi0 / Pixabay

Ich gestehe, ich habe es gerne bequem. Dazu gehört auch, mich mit keinen technischen Details abzumühen. Wenn ich tagsüber oder abends zu Hause Musik höre, geschieht das meistens über unsere sonsos-Bausteine — die immer noch nicht mit Apple-Musik funktionieren.

Das K.O.-Kriterium für mich ist jedoch das Handling. Für mich ist die Bedienung von Apple-Musik nicht nachvollziehbar. Es fehlt das Intuitive. Mehre versuche, sich eine Streaming-Playliste aufzubauen, scheiterten. Zudem weiß sich nie, wo was jetzt gespeichert wird und wie ich das alles wieder abrufen kann. Die Trennung von tatsächlich gekaufter Musik und nur gestreamter Musik wird zumindest mir nicht deutlich genug.

Über die eigentliche Diskussion, Streaming versus gekaufter Musik, bin ich längst hinweg. Für meine Art des Musikkonsums reicht Streaming aus, ich muss Musik nicht besitzen, wenn sie jederzeit verfügbar ist. Zudem kann ich auch ganz gut ohne Musik auskommen — tagelang, ich hab meinen eigenen inneren Sound, wenn man so will.

Das bei Apple mehr Künstler vertreten sind als bei sonos, kann sein. Bei der Art von Musik, die ich höre, merke ich davon nichts. Meistens sind bestimmte Künstler oder Stücke weder bei dem einen noch dem anderen vorhanden. Dann verzichte darauf, weil mir Musik, wie bereits erwähnt, nicht so wichtig ist.

Wenn mein Testzeitraum bei Apple-Musik abläuft, werde ich es nicht kostenpflichtig verlängern. In Zukunft noch mal ausprobieren würde ich das Angebot von Apple wohl nur für den Fall, dass spotify seine Diensten einstellt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren