Ab in die Pubertät

Ab in die Pubertät

Ist gibt Geburtstage, die ich wirklich gerne feiere. Meinen Blog-Geburtstag zum Beispiel, der heute ist. Auf den Tag genau 12 Jahre gibt es diesen Blog jetzt. Mich macht das, muss ich ehrlich zugeben, ziemlich stolz.

In den letzten Jahren habe ich vieles ausprobiert, geblieben bin ich allerdings beim verfassen von Texten — immer quer durch den Garten, festgelegt auf kein bestimmtes Thema. Schreiben ist dabei für mich wie atmen, ich kann nicht ohne. Über die Qualität meiner Texte kann man sich streiten, manchmal sind ein paar Möhren dabei (wie das halt so ist in einem Garten). Es gibt aber auch Schätze zu entdecken. Zumindest bin ich davon überzeugt.

alinajordan / Pixabay

Selber stöbere ich auch gerne, was ich jedoch von meiner Podcast -Episode halten soll, weiss ich mittlerweile nicht mehr. Immerhin, ich habe es versucht. In dem Zusammenhang ist es interessant zu beobachten, wie sich die Technik weiterentwickelt — und was dabei auf der Strecke bleibt. Sofern man nicht Flash installiert hat (ein Ding der Unmöglichkeit unter iOS) läuft man bei den Podcasts vor die Wand, wie hier nicht zu hören ist. Für das verwendete Audio Player Plugin gab es schon seit Ewigkeiten kein Update mehr, die letzte Version stammt von 2010.

Das ist immer noch neuer als mein Ausflug in Welt der Podcasts, zeigt mir aber ein Problem hier auf der Seite (andere Blog werden auch ähnliche Erfahrungen gemacht haben). Ab und an sollte an schauen, ob noch alles so läuft wie gewünscht. Bei viel Inhalt, wir sprechen hier bei mir über 6.476 Beiträge, ist das mit einigem Aufwand verbunden. Aber ich für meinen Teil fände es schade, wenn durch reine Nachlässigkeit Inhalte verloren gehen oder nicht mehr aufrufbar sind. Für eine der alten Podcast-Folgen habe ich kurzerhand den Link ersetzt durch den HTML-Audio Tag, was in den meisten Browsern funktionieren sollte (ich meine mich zu erinnern, dass der Firefox da Zicken macht mit mp3-Dateien).

Lieber wäre mir jedoch wieder ein Plugin, mit dem ich das automatisch lösen kann. Einfach auch deshalb, um in wenigen Jahren nicht wieder alle Artikel anpassen zu müssen.

Die Podcast sind aber nur ein Teil der Inhalte, die auf tönernen Füßen stehen. Und sie haben zumindest den Vorteil, auf dem eigene Server zu liegen. Alles andere, was auf die eine oder andere Weise fremd eingebunden ist, kann von heute auf morgen einfach nicht mehr verfügbar sein, ohne das man daran etwas ändern könnte. Das gilt für Youtube-Videos, die gelöscht werden genauso wie für komoot-Karten, wenn der Anbieter den Weg weniger erfolgreicher Start-Ups einschlägt. Was mir aber wiederum deutlich macht, wie stolz man darauf sein kann, wenn man 12 Jahre online ist mit seinem Blog, ohne leiser zu werden.

Für das nächste Jahr habe ich mir vorgenommen, dem Blog ein neues Theme zu verpassen. Allerdings muss ich vorher fertig sein mit meinen beiden anderen WordPress Projekten. Einen richtigen Roman wollte ich auch noch schreiben, aber das ist jetzt ein ganz anderes Thema und ist geeignet dafür, die Geburtstagsstimmung etwas zu versauen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren