Domainumzug

Domainumzug

Nicht mehr lange hin zum Blog-Geburtstag, der sich in diesem Jahr zum 12. Mal jährt. Höchste Zeit für eine Veränderung, von der die meisten nichts mitbekommen haben und auch nicht mitbekommen werden. Fällig war die Veränderung auf jeden Fall.

Sofern man mir auf Twitter folgt (kann ich eigentlich nur empfehlen), wird man den einen oder anderen Wutausbruch in letzter Zeit mitbekommen haben. Gut, Gründe für Unmut gibt es häufiger. Meistens verfliegt der auch wieder, auch weil sich die Ursache beheben lassen. In Bezug auf die Performance meiner Webseiten wäre es auch leicht möglich gewesen, daran etwas zu verändern. Aber der Reihe nach.

geralt / Pixabay

Seit Anfang des Jahres verfolge ich via Jetpack, wie es um die Erreichbarkeit meiner Seite bestellt ist. In den ersten Monaten kam es immer wieder zu Ausfälle. Durchschnittlich zweimal die Woche. Die Dauer der Ausfälle steigerte sich kontinuierlich — die letzen Malen waren es über 20 Minuten. Und das nicht nachts, zu exotischen Zeiten, sondern tagsüber (bezogen Zielpublikum in Deutschland).

Hoster gibt es fast wie Sand an Meer. Nur darunter den richtigen zu finden, ist so eine Sache. Mehrfach startete ich einen Anlauf, brach dann aber immer wieder ab. Wenn schon wechseln, dann sollte es auch in anderer Hinsicht eine Verbesserung sein. Python zum Beispiel als Skriptsprache. Und echte Cronjobs, die ich so wie gewohnt terminieren kann.

Ostern zog ins Land, immer noch lief die Webseite bei domain.go. Bequemlichkeit ist etwas schreckliches, vor allem, wenn man berufsbedingt den Aufwand ziemlich gut kennt, der mit dem Wechsel eines Hoster verbunden ist.

Nach einer Supportanfrage am vergangene Wochenende, die mich 49 Cent kostete (kostenloser Support war in meinem Tarif nicht enthalten, genauso wie eine Aussage über die Verfügbarkeit des Servers) stand dann endgültig fest, dass ich so schnell wie möglich wechseln musste. Dabei lag der neue Hoster quasi vor der Tür, zumindest virtuell betrachtet, denn von domain.go wechselte ich in der Nacht zum Mittwoch zu domainfactory.

Für mich war das nur ein Klick im Kundenmenü von domainfactory. Kosten für den Wechsel gab es keine, nur die Domaingebühr wurde noch mal berechnet — fair wie ich finde. Was die Performance angeht, muss ich das noch mal in den nächsten Tagen und Wochen beobachten. In der Zwischenzeit freue ich mich auf jeden Fall schon mal über die geringeren laufenden Kosten bei gleichzeitig mehr Features — unter anderem Python.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren