Spiel mir das Lied vom Thron

Spiel mir das Lied vom Thron

Während Apples Präsentation der finale iWatch, die ja jetzt Apple Watch heißt – wohl aus naheliegender Gründen, denn man muss, was die Uhr eigentlich macht, nicht in den Vordergrund stellen – gab es tatsächlich eine Sache, die mich wirklich interessierte. Gut, für meine Frau gab es zwei, aber ich hab schließlich auch nicht vergangen Freitag kurz nach acht bereits vorm Computer gehangen, um etwas zu bestellen.

Jedenfalls, der Trailer für die fünfte Stafel „Game of Thrones“ erinnerte mich an etwas. Wir hatten bis dahin nicht mal eine einzige Folge der Erfolgsserie gesehen. Selbst die Bücher waren mir, als Liebhaber von epischen Fantasy-Erzählungen, unbekannt. Genau so wie die Uhr geriet GoT wieder in Vergessenheit. Bis dann letzte Woche in der Süddeutsche Zeitung ein Artikel über die Serie zu lesen war. Dazu gab es dann vor zwei Tagen nicht die Möglichkeit der Vorbestellung einer Uhr mit der wohl kürzesten Batterielaufzeit, sondern auch Gelegenheit, eine andere Saga bei Apple zu erwerben. Über 80 Euro wären es gewesen für sechs Star Wars Filme, die ich mittlerweile fast auswendig kenne.
Etwa zum gleichen Preis würde man die ersten vier Staffeln von Game of Thrones käuflich erwerben können. Mehr Unterhaltung für das gleiche Geld, in Stunden gerechnet, zu dem etwas Neues, unbekanntes. Vor allem etwas, wo ich zumindest bisher nicht mitreden konnte.

Game of Thrones, so suggeriert zumindest der SZ-Artikel, ist so etwas wie Allgemeinwissen. Quasi Kulturgut, das muss man einfach kennen. Also fingen. Wir am Freitag mit der ersten Folge der ersten Staffel an. Vielleicht gefällt uns das ja nicht, hörten meine Frau und ich uns wechselseitig sagen. Ernsthaft hatten wir wohl nicht daran geglaubt. Und so waren wir also nach „Der Winter naht“ (ja, wir schauen es auf Deutsch…) hoffnungslos verloren. Eigentlich, so ist sowohl meiner Frau als auch mir klar, ist das Jahr jetzt bereits zu Ende, denn was wir in Etappen bis Dezember kucken werden, steht bereits fest.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren