Weihnachtsgeschichte neu geladen

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Der vierte Advent heute bringt mich dazu, über etwas erneut nachzudenken, was zwischen Tradition, Verlegenheit und „weiß nicht“ bei mir schwankt. Hier im Blog eine Weihnachtsgeschichte zu bringen oder nicht.Für mich ist so eine Geschichte auf der einen Seite immer die Möglichkeit, etwas Abstand von normalen Geschehen zu bekommen, auch Nachrichten einfach liegen zu lassen. Andererseits ist das kreative Schreiben auch anstrengender, unabhängig davon, ob ich mit oder ohne Plot arbeite. Letztendlich gab es dieses Jahr aber ein paar Dinge, die mich dazu bewogen haben, doch eine Geschichte zu schreiben. Ein hoffentlich guter Einfall und die Lust, etwas neues auszuprobieren. Das wären die positiven Beweggründe.

Es gibt jedoch auch ein paar negative Beweggründe, natürlich. Abstand zu gewinnen ist diesmal besonders wichtig für mich. Das Jahr, welches nur noch ein paar Tage währt, hatte einige zum Teil schwerer persönliche Enttäuschungen für mich parat. Die Adventszeit bietet immer eine gute Gelegenheit, zu schauen was noch auf der Haben-Seite vorhanden ist. Drücken wir es mal so aus, es ist übersichtlicher geworden. Dafür gibt es dann Pläne, was alles im nächsten Jahr zu ändern ist.

Bleiben war jedoch bei der Weihnachtsgeschichte. Die wird es ab dem 24. Dezember in mehreren Folgen geben. Wie viele es genau werden, kann ich derzeit schwer abschätzen, obwohl es schon ein grobes Gerüst gibt. Sicher ist der Einstieg und die Hauptfigur — so etwas wie ein Privatermittler, das wollte ich schon seit ein paar Wochen ausprobieren. Fest steht auch die Länge der einzelnen folgen, die bei etwa 200 Wörter liegen wird. Ein Unterschied zu meinem normalen täglichen Pensum von mindestens 400 Wörter.

Was mir an dieser Stelle dann noch bleibt, ist allen Leserinnen und Lesern einen ruhigen vierten Advent zu wünschen (und hoffentlich stressfreie Tage über Weihnachten hinaus). Ich gehe mich dann jetzt wieder mit Lars beschäftige, denn so heisst meine Hauptfigur. Anspielungen sind selbstverständlich nicht zufällig, sondern beabsichtigt.

 

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren