Elf Jahre sind vorbei

Elf Jahre sind vorbei

In Köln hat hat die Elf eine besondere Bedeutung. Der Elfter im Elften (Karnevalsgedöns) und andere Dinge. Auch elftausend Jungfrauen in der Märtyrer-Ausgabe. Im Hinblick auf die Fußball-WM ließe sich sogar anmerken, dass eine Mannschaft aus elf Spielern besteht — glaube ich zumindest, ich habe noch nie selber nachgezählt.

By: Will ClaytonCC BY 2.0

Wie dem auch sei, für manch anderen ist die Elf einfach nur eine Zahl. Ganz so nüchtern sehe ich das nicht, denn hier im Blog feiere ich heute den 11. Geburtstag! Immerhin ist das eine Schnapszahl, wie der Niederrheiner (und vermutlich nicht nur der) sagen würde. Seit dem 10. Juli 2003 gibt diesen Blog. Letztes Jahr war es noch ein runder Geburtstag, bei dem ich ein bisschen Revue passieren ließ, wie sich mein Blog entwickelt hat.

Wenn ich mir die letzten zwölf Monate ansehen, dann gibt es ein paar Schwerpunktthemen. Dominant waren die Wahlen sowie die Phase des SPD-Mitgliederentescheids. Auch darüber hinaus greife ich immer wieder gerne gesellschaftliche und politische Themen auf. Man merkt daran ganz deutlich, dass ich Zeitungsleser und Nachrichtenjunkie bin.

Die Anzahl der Schreibthemen ist etwas zurück gehangen, dafür gab es eine deutliche Steigerung bei den Buch-Rezensionen — obwohl ich eigentlich keine Rezensions-Blog betreibe und dies auch auf absehbare Zeit nicht vorhabe. Für mich gehen die Schreibthemen zum Teil Hand in Hand mit den Lese-Themen. Wenn man selber angefangen hat, sich mit dem Schreiben zu beschäftigen, wird aus einem ein anderer Leser. Anders als noch zu Zeiten meines Deutsch-Leistungskurs kann ich meine Lektüre nach wie vor genießen, bin aber sensible für die Details geworden. Eine ganz andere Auslegung von „Lesen durch Schreiben“ wenn man so will.

Betrachtet ich meinen Blog von seinen Besucherzahlen und der Entwicklung in den letzten Monaten her, so habe ich für mein Themenspektrum vermutlich schon ein Maximum erreicht. Mehr wäre sicher möglich, dazu müsste ich mich allerdings strategisch neu ausrichten. Ausschließen kann ich so was für die Zukunft nie, aber derzeit tendiert so was bei mir eher gegen null. Das liegt auch daran, dass ich ein anderes Webprojekt im Hinterkopf habe. Wenn (momentan bin ich doch ziemlich skeptisch) es tatsächlich mal was wird mit der Veröffentlichung eines Krimis, werde ich selbstverständlich eine eigene Autoren-Seite basteln, die unabhängig vom Blog sein wird. Ideen was Inhalte und Gestaltung angeht, habe ich bereits, auch das passende CMS ist gefunden. Statt wie hier im Blog WordPress würde die Autoren-Seite mit TYPO3 laufen. Aber wie gesagt, das ist Zukunftsmusik, die ich nur sehr leise höre.

4 Replies to “Elf Jahre sind vorbei”

    1. Danke :-)

      TYPO3 deswegen, weil wir in der Agentur TYPO3 verwenden und ich Extensions dafür im Schlaf programmieren kann…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren