Der grüne Wahnsinn

Der grüne Wahnsinn

Was die Erstellung von Druckvorlagen angeht, fehlt mir eigentlich das nötige Rüstzeug. Die Agentur, in der ich arbeite, ist eine Internetagentur — und das ist auch gut so. Während wir uns  im Büro gerne über die „Printer“ auslassen, die teilweise merkwürdige Vorstellungen von dem zu haben scheinen, was als Internetseite alles möglich sein kann, fehlt es mir dann umgekehrt an Grundlagen aus deren Bereich. CMYK, drucksichere Farben, habe ich schon mal gehört. Wie wichtig die Auflösung einer Grafik, die gedruckt werden soll, sein müsste, ist mir auch bekannt. Doch es gibt noch eine Menge Stolperfallen, wenn man wie ich bei MOO eine Visitenkarte mit komplett eigenem Design erstellen möchte.

visitenkarte_juli_2014
Visitenkarten, der 2. Versuch

Mein erster Versuch vor zwei Wochen ging daher ziemlich daneben. Die Designvorlage von MOO mit den Schnittbereichen ist zwar eine große Hilfe. Mir war aber nicht ganz klar, wie knapp der Sicherheitsbereich tatsächlich von der Schnittkante entfernt ist. Wenn man Text direkt an den Sicherheitsbereich drucken lässt, sieht das im Ergebnis stümperhaft aus. Wie selber schlecht ausgeschnitten. Die Schuld dafür lag definitiv bei mir. Zum Glück hatte ich lediglich 50 Karten bestellt. So fiel das Lehrgeld nicht ganz so hoch aus.

Unzufrieden war ich auch mit der Wirkung der von mir ausgesuchten Farbe. Matt gedruckt kam sie einfach nicht zu Geltung. Die Anordnung des Logos und meines Textes im klassischen Format, also horizontal, ließ wenig Luft — was wohl auch ein Grund mit für den ungünstigen Schnitt am Rand war.

Nach einer Nacht darüber schlafen machte ich an meinen zweiten Versuch, das Ergebnis kann man oben im Bild sehen. Diesmal gestaltet ich die Karte hochkant, was von vorneherein Platz für Logo und Text ermöglichte. Gleichzeitig entschied ich mich für ein glänzendes Finish. Auf der Rückseite steht dann,  auf dem Kopf, die Erklärung von Name und Logo.

Mit dem Ergebnis bin ich jedenfalls deutlich zufriedener als vorher — für meine bescheidenen Möglichkeiten, finde ich, sind die Karten auch ganz ordentlich geworden.

2 Replies to “Der grüne Wahnsinn”

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren