Verbesserte Schreibumgebung — Editorial 1.1

Verbesserte Schreibumgebung — Editorial 1.1

Im vergangen Jahr schrieb ich darüber, wie ich mir Editorial für den anstehenden NaNoWriMo eingerichtet hatte. Mittlerweile ist Version 1.1 der App erhältlich — in diesem Zusammenhang lediglich von einem Schreibprogramm zu sprechen, würde viel zu kurz greifen.

Ein lang ersehntes Feature für mich ist der einblendbare Wordcount oben rechts in der Ecke des Editors. Für andere vielleicht nur ein nettes Gimmick ist so was für viele Autoren essentiell. Die tatsächlich größte und auffälligste Ergänzung bei Editorial ist der UI Editor, mit dem man für seine Workflows eigene Benutzeroberflächen basteln kann. Auf dem iPad (mittlerweile ist Editorial auch für das iPhone erhältlich) gibt es sogar eine Seitenleiste, die man via Workflow einblenden und nutzen kann. Im offiziellen Workflow-Verzeichnis gibt es daher auch die überaus nützliche Ergänzung Sidbar Notes.

sidebar

Ein extra Bereich auf der rechten Seite für Notizen, dessen Inhalt übergreifend in allen Dokumenten zur Verfügung steht. Die eingebauten Taschrechner vermittelt einen Eindruck davon, was alles mit dem UI Editor möglich ist. recht gut beschrieben hat Federico Viticci die neuen Möglichkeiten in Editorial.

Meine Liste mit Satzanfängen habe ich mittlerweile überarbeitet, so dass ich übersichtlich auf einer Seite 101 Satzanfänge als Inspirationsquelle angezeigt bekommen.

anfaenge

Was leider (momentan) nicht für Deutsch als Sprache funktioniert ist das in Version 1.1 von Editorial hinzu gekommene Modul „linguistictagger“. Damit lässt sich ein Text analysieren und Verben, Adjektive, Substantive und weitere Satzbestandteile hervorgehoben anzeigen. Mit englischen Texten funktioniert der entsprechende Workflow dagegen ziemlich gut. Für Autoren wäre so was in Deutsch wirklich eine echte Bereicherung.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: bis zum Erscheinen von Scrivener für iOS ist und bleibt Editorial die für mich beste Schreibumgebung unter iOS.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren