Blogger in der Schreckenskammer

Vergangenen Mittwoch gab es das 2. Treffen der Ironblogger Köln. Diesmal nicht in einer von Touristen infiltrierten Lokalität, sondern in der „Schreckenskammer“. Warum die Kneipe ausgerechnet Schreckenskammer heisst, erschließt sich dem Imi relativ schnell. AN den Wänden Karnevalsszenen in Öl. Mit der entsprechenden Menge Kölsch lässt sich allerdings darüber hinweg sehen.

Wo wir schon beim Thema sind. Das Kölsch floss einigermaßen regelmäßig und wurde, so zumindest mein Eindruck, auch ohne besondere Aufforderung hingestellt. Was die Speisekarte angeht, reiht sich die Schreckenskammer in der Reihe der unauffälligen Brauhäuser ein. Wer mehr als Schnitzel mit Pommes möchte, ist hier falsch. Zur Überraschung aller gab es zu den meisten Gerichten eine Tagessuppe. Es sollte, laut Köbes, eine Rindfleischsuppe darstellen. Die Brühe ließ berechtigte Zweifel aufkommen. Zu salzig, kein Fleisch und vor allem wurde bei der Zubereitung offensichtlich nicht der Knochenschaum abgeschöpft. Liebe Schreckenskammer, ich kann gerne Nachhilfe geben — meine Rindfleischsuppe nach Familienrezept sieht anders aus und schmeckt erheblich besser.

Das Kölsch war ok, aber eigentlich geht es ja auch um die Teilnehmer. Ein paar neue und ein paar bekannte Gesichter, insgesamt, zumindest meine ich das, waren es aber weniger als beim ersten Treffen (oder?). Thematisch ging es an meiner Seite des Tischs unter anderem um mobile Fotografie. Stefanie Leo (LESEN :: LEBEN :: LACHEN) zeigte, wie sich mit etwas Zubehör beeindruckende Makro-Fotos am iPhone erstellen lassen. Das Rollei 1,5x Macro Objektiv ist dabei auch noch eine recht günstige Alternative. Pfiffig fand ich vor allem die Art der Befestigung. Für mich ist es eine echte Überlegung, ob ich mir so was nicht für die H0-Fotos anschaffe.

Überrascht hat mich, dass es immer noch Menschen gibt, die mit Evernote fremdeln. Dabei gibt es doch so tolle Use Cases. Oder wäre das mal ein Fall für ein bar.camp? Wenn es das Kölner bar.camp diese Jahr gibt, könnte ich mal überlegen, eine Session dazu anbieten.

Bevor ich mich, nach einem langen Büro-Tag, auf dem Heimweg machte, landeten wir bei einem der Lieblingsthemen eines Pendlers: der ÖPNV und Unterscheide in dieser Hinsicht zwischen Essen und Köln. Noch steht aus, welche der beiden Städten weniger Service und Information in Hinblick auf Verspätungen bietet.

Interessant fand ich überings, wie viele der am Tisch sitzenden „autofrei“ sind.

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