Umgang mit Stress im NaNoWriMo

Tag 13 im NaNoWriMo. Ein Blick auf den Wordcount. Derzeit, Stand heute Morgen 7:05 Uhr, liege ich bei 28.935 Wörtern. Damit liege ich auf jeden Fall über dem Soll. Allerdings hat das auch seinen Preis.

Machen wir uns nichts vor, der NaNoWriMo bedeutet vor allem Stress, wenn man nicht zufällig vier Wochen Urlaub hat. Man kann das Schreiben mit dem regulären Beruf kombinieren, sicher. Die Frage dabei ist nur, wie die das Tagessoll sein darf. Um 5:30 Uhr aufstehen, schreiben. Nach Frühstück etc. dann 12 Stunden aus dem Haus um die Brötchen zu verdienen. Auf der Hin- und Rückfahrt — schreiben. Nach dem Abendessen habe ich dann bereits einen Koma-ähnlichen Zustand erreicht.

Das bittere Fazit nach 13 Tagen: der Mann im Ohr hat sich wieder zurück gemeldet. Stress fördert den Tinnitus. Trotzdem werde ich nicht das Handtuch werfen und weiter schreiben. Es stellt sich mir eher die Frage, wie ich mit dem Stress umgehe. Welche Möglichkeiten es gibt, um nicht Ende November völlig zusammen zu brechen. Allein schon der Umstand, dass ich noch bis in das neue Jahr hinein weiter schreiben muss, wenn ich fertig werden will mit dem Krimi, bedingt den schonenden Umgang mit eigenen Kräften.

Ein ganz deutlicher Streichposten für mich, und da bin ich in diesem Jahr besonders hart, sind sämtliche Veranstaltungen, Kinobesuche, Treffen oder ähnliches. Alles was nicht unmittelbar mit dem NaNoWriMo zu tun hat, findet für mich nicht statt. Selbst wenn das im Einzelfall eine schwere Entscheidung ist. Was auch helfen soll, ist auf ausreichend Schlaf zu achten. Auch das versuche ich. Und trotzdem reicht es immer noch nicht aus.

Möglicherweise mache ich auch etwas völlig falsch. Spannend wäre es zu erfahren, wie andere NaNoWriMo-Teilnehmer mit der Belastung und dem sich daraus ergebenden Stress im November hin bekommen.

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