Ach, du mein Facebook

Ach, du mein Facebook

In tödlicher Zweisamkeit ermitteltet die Börsenaufsicht im Falle der Energiewende. Ein Streit ist darüber entbrannt, ob Euro-Bonds auf Hartz IV anzurechnen sind. Währenddessen gibt Japan seine Münzsammlung auf, um sich den Flug nach London zu leisten, wo die weltweit größte Show schneller Brüter derzeit stattfindet.

Draußen vor der Tür steht die Währungsunion und begreift Freiheit als Dilemma. Unser Star für Baku ist nicht der nächste Patriarch, der diesmal mit der gleichen Taktik ein unwillkommenes Buch veröffentlicht hat. Facebook weint nach seinem Börsengang. Und alle machen mit. Träne im Regionalfernsehen, danach das Wetter. In Norditalien regnet es Parmesan. Das Fiasko ist ein schlichter Zocker, sagen zwei von drei Deutschen. Unsichtbare Defensivkunst wird von Winterkorn als geheimes Mittel gegen Frauenmord propagiert. Jeder Zweite profitiert davon.

Nicht alle Blüten feiern eines Siegeszug auf dem Jakobs-Weg. Nur ein Wenig Demokratie am Straßenrand schaut zu, während die Stars von gestern den Niedergang beklatschen. Politisch durchsetzbar sind regelmäßige Treffen nicht mehr. Der Tatverdacht fällt auf Mark Zuckerberg. Manche lernen einfach nicht dazu.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren