Nachtschattengewächs

Nachtschattengewächs

Das erste Wochenende nach dem NaNoWriMo. Man sollte meinen, die Gelegenheit, durchzuatmen und durchzuschlafen. Vorgenommen hatte ich mir das, nur leider funktioniert das nicht auf Knopfdruck. Vor allem das mit dem Schlaf ist so eine Sache.

Es ist schwierig zu schlafen, wenn einen nachts noch etwas beschäftigt. Wenn man aufwacht und daran denkt, dass man seinen Protagonisten mitten auf der Autobahn hat stehen lassen. Müssen er nicht wenigstens irgendwo wieder ankommen? Und was passiert dann mit ihm? Je näher ich an das Ende meiner Geschichte komme, desto stärker wird der empfunden Druck. Es ist nicht unbedingt schlecht, da auf diese Weise die Gesichte eben nicht irgendwo liegen bleibt und von LKWs überholt wird. Blöder Vergleich, ich weiss, aber ich hatte etwas wenig Schlaf.

Immerhin habe ich heute Nacht noch eine Lösung gegen Schlaflosigkeit gefunden. Aufstehen, an den Schreibtisch setzten und warten, bis das Licht des Monitors nicht mehr in den Augen brennt. Und dann einfach weiter schreiben. So lange, bis sich die Erschöpfung ganz direkt bemerkbar macht. Den kürzeren Teil der Nacht habe ich entsprechen fest geschlafen – auch wenn meine Figur noch immer nicht runter von der Straße ist.

Immerhin aber, nur noch anderthalb Kapitel zu schreiben.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren