Gesammelte Absagen

Die letzten vier Tagen waren eine Merkwürdige Ansammlung von Hoch und Tiefs. Das ich morgen einen Zahnarzt-Termin habe, der mit Sicherheit unschön für mich wird, habe ich mir selber zu zuschreiben. Mein letzter Zahnbesuch liegt viel zu lange zurück. Selber Schuld.

Dagegen weiss ich nicht, warum ich bei den Kurzgeschichten-Wettbewerben nur Absagen bekommen. Am meisten ärgere ich mich, wenn ich einfach gar nichts mehr höre. Für mich ist das trotzdem ein Ansporn, noch besser zu werden. Der Raum ist voller Geschichten, ist muss mir nur wieder eine rausgreifen und sie aufschreiben.

Meine Eindrücke von der Buchmesse hatte ich gestern bereits mitgeteilt. Für heute waren DER CHEF und ich zu einem Taizé Gottesdienst in der Johanneskirche (Köln Klettenberg) eingeladen. Unser erster Gottesdienstbesuch in Köln. Es ist tut sehr gut, wenn man merkt, wie sich die ausgetrocknete Seele wieder füllen kann. Nadine und ich sollten uns wieder angewöhnen, öfter Sonntags in die Kirche zu gehen. Unsere Gemeinde ist eigentlich die Thomaskirche hier im Agnes-Viertel. Für nächsten Sonntag haben wir uns vorgenommen, den Gottesdienst dort zu besuchen. Mit dem Herzen haben wir uns aber wohl schon entscheiden. Mit Umpfarrung haben wir schon in Bielefeld Erfahrung gesammelt.

Auf dem Rückweg sind wir dann über den Flohmarkt an der Alten Feuerwache gegangen. Drei Krimis aus dem letzten Jahr für 16 Euro. Ein Schnäppchen, würde ich sagen. Zumal zwei davon Fortsetzungen von Krimis sind, deren Vorgänger ich erst kürzlich gelesen hatte und die daher ehe auf meiner Wunschliste standen: Der Stumme Tod von Volker Kutscher und Kalter Abgrund von Moritz Wulf Lange. So ganz kann ich nicht glauben, dass das Zufall war. Jetzt fehlt mir nur noch die Zeit, den großen Stapel Bücher, der sich mittlerweile hier neben dem Schreibtisch wieder gestapelt hat, auch zu lesen.

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