11. Oktober
2011

Zwischen den Zeiten

von tboley um 13:58 Uhr

Aus einer Kopfgeburt erwächst Hoffnung, die von unberechtigten Nachbarn zu Adoption auf einem Kinderspielplatz ausgesetzt wird.

Mit aller Gewalt schlägt das Herz, sich aufbäumen und gegen die Erkenntnis stemmend. In einem Karton voller Einsamkeit schreien von Weitem schon die Zugräder. Etsch. Etsch. Trag uns weit weg in eine ferne Stadt. Hinweg über Beine und Körper, die wie zufällig auf den Schienen liegen. Das Gelb des Schrubbers sticht in den Tag. Am Rand eines ausgebissenen Eimers lässt sich Fortunas Lächeln erahnen. Darin doch nur der Müll von vorgestern.

Aufheulen eines Martinshorn. Man weiß nie, was der Wagen bringt. Letze Gepäckstücke werden ausgeladen. Koffer ohne Ziel stehen herum, warten vergeblich mit einem Strauß Blumen in der Hand.

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Schweigen im Walde zu „Zwischen den Zeiten”
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