Schreibtraining

Im November steht der NaNoWrioMo an – 50.000 Wörter in 30 Tagen. Neben der mentalen Einstimmung gibt es noch ein Schreibtraining der anderen Art, mit dem ich begonnen habe.

Dabei geht es vor allem darum, mich fit zu machen. Die besten Schreibratgeber nützen nichts, wenn man es nicht schafft, seine eigene Trägheit zu überwinden. Da der November auch noch hierzuland ein die eher dunkle Jahreszeit fällt, sorgt noch für ein zusätzliches Quantum Müdigkeit. Sich fit machen heisst daher auch, Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Seit Montag habe ich wieder mit dem Rudern angefangen. Täglich zehn Minuten sind nicht viel, wirken sich aber als Ausgleich zum stundenlangen sitzen auf jeden Fall positiv aus. Gleichzeitig bin ich dabei, bewusster auf das zu schauen, was ich esse. „Ein voller Bauch studiert nicht gern“, heisst es. Wenn ich mit vollem Magen am Schreibtisch sitze, dann fließen mir die Ideen auch nicht mehr zu. Träge hänge ich an der Tastatur und bekomme wenig zustande.

Tagsüber mehr Obst, abends, bevor es an den Schreibtisch geht, nicht zu viel essen und vor allem wenig bis kein Alkohol. Mag es bei Hemingway auch zu großer Inspiration geführt haben, bei mir hilft eher ein klarer Kopf und literweise Tee.

In Bezug auf die täglich zu schaffende Wortzahl bin ich bisher noch optimistisch. Das tägliche Pensum im November wird bei 1.667 Wörtern liegen. Das ist deutlich mehr als die 400 Wörter (exklusive Blog), die ich seit über 120 Tagen im Rahmen von „Don´t break the chain“ schreibe – wobei es in der der Regel deutlich mehr als 400 sind. Für den den November muss ich mich damit abfinden, dass neben arbeiten und schreiben so gut wie keine Zeit für anderen Dinge (wenn man mal von essen, schlafen etc. absieht) über bleiben wird. Aber das ist dann. Die Belohnung am Ende des Novembers wird dann darin bestehen, dass ich gut die Hälfte meines neuen Krimis in der Rohfassung fertig haben werde.

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