Heute ein König

Heute ein König

Nach gut einem Jahr war er heute fällig, eigentlich sogar überfällig, der Königsforst. Laut Wikipedia das „größte zusammenhängende Waldgebiet der rechtsrheinischen Mittelterrasse“. Etwas einfach gesprochen ist es ein riesiger Wald fast vor der Haustür.

„Fast“ ist dabei leicht untertrieben, denn man muss mit der Straßenbahn-Linie 9 bis zur Endhaltestelle „Königsforst“ (warum die wohl so heisst…) fahren. Danach kann man stundenlang wandern. DER CHEF und ich waren dann rund 13 Kilometer unterwegs. Dafür haben wir 2 Stunden und 45 Minuten gebraucht, was etwas zu lange war. Aber wir hatten auch nicht vor, einen Rekord zu brechen oder am Ende des Tages völlig neben der Spur zu hängen.

Der Wald selber wimmelt nicht nur vor Bäumen (was naheliegend ist), sondern ist auch voller Spaziergänger. Weniger angenehm sind die Wesen auf Mountainbikes, welche mit enormer Geschwindigkeit durch die Landschaft brettern. Mangels Klingel hört man hinter sich oft nur das Rollen der Reifen und den Fahrtwind, bevor man aus Sicherheitsgründen lieber zur Seite springen sollte.

Trotzdem war es eine sehr schöne Strecke, dich ich uns ausgesucht hatte – und garantiert nicht das letzte Mal, dass wir im Königsforst unterwegs sind. Von Tür bis zurück zur Tür haben wird dann, um das noch zu erwähnen etwa vier Stunden gebraucht.

4 Replies to “Heute ein König”

  1. Respekt! Ich bin zu träge um solche Strecken zu gehen/spazieren. Habt Ihr wenigstens Glück mit dem Wetter gehabt?
    PS: Da sind ein paar Tippfehler im Artikel. Schnell noch vor dem Tatort veröffentlicht? ;-)

    1. Ne, wirklich nicht. Im Gegenteil. Je mehr man selber weiss, desto furchtbarer ist es. Die SOKO-Folgen zum Beispiel kann ich mir nicht mehr antun, da leide ich richtig bei sehen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren