REWE gehackt

Laut Zeitungsberichten sollen durch Hackerangriffe Zehntausende Kunden des REWE-Konzerns betroffen sein. Wie die Süddeutsche Zeitung schrieb, sei die Internet-Tauschbörse betroffen gewesen. Da fragt man sich als Laie, was denn REWE für eine Tauschbörse hat.

So was wie Rapid-Food? Wo sich registrierte Benutzer ihre Lebensmittel runterladen können? Vielleicht ist es sogar eine illegale Tauschbörse, auf der nicht nur Rezepte gehandelt werden, sonder auch Produkte Angeboten werden, bevor sie offiziell im Handel sind. Man macht sich da ja so seine Gedanken.

Wenn diese Tauschbörse jetzt gehackt wurde, was bedeutet das künftig für den Einkauf in einem REWE-Laden? Möglicherweise passiert es dann, das der arglose Kunde Birnen kauft und sich zu Hause darüber wundert, dass nur Äpfel in seiner Tasche sind. Bevor die Skandalwellen richtig hochschlagen, sollte bei REWE schon mal jemand bestimmt werden, der zurücktritt. Das wird zwar nicht helfen, vermittelt aber den Betroffenen in der Regel ein gutes Gefühl.

Ach, ich sehe gerade, es ging bei der Tauschbörse lediglich um diese Sammelkarten. Ganz so harmlos scheint es aber doch nicht zu sein, denn es wird davon gesprochen, dass die E-Mail Adressen der Kunden ausgelesen wurden. Teilnehmer der Tauschbörse müssen also damit rechnen, dass sie unerwünschte Post bekommen. Die Wenigsten werden das vermutlich dem Hackerangriff zurechnen, denn SPAM bekommen die meisten von uns ganz ohne Tauschbörse.

Vielleicht macht REWE aus der Not ja eine Tugend und entwickelt seine Börse weiter, so dass man da künftig SPAM tauschen kann. Es gibt noch genügen Kunden, die erst über eine rudimentäre Sammlung verfügen. Bis man da alles beisammen hat, dauert auf auf dem herkömmlichen Weg auch meist viel zu lange. Seien wir ehrlich, niemand will darauf warten, dass er zufällig von einem SPAM-Bot Post bekommt. Lieber gleich aktiv werden. Die Möglichkeit, sich für eine SPAM-Liste anzumelden, wäre in diesem Zusammenhang sicher eine gute Idee.

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