Yes we can`t

Yes we can`t

Da ist dieses Lied im Kopf, was wohl jeder kennt. „Früher war alles…“ – eigentlich ein furchtbarer Ohrwurm. Zudem sollten wir auch wissen, dass nichts besser, aber einiges anders war.

Zu diesen Dingen gehört zweifelsfrei auch das yes-Törtchen, dass es laut Hersteller, „nur für kurze Zeit“ wieder gibt. In der aktuellen Form ist das wohl auch besser so. Ich kann mir viele Sachen nicht genau merken. Was das yes früher gewogen hat, müsste ich selber erst recherchieren. Das ist aber nicht notwendig, denn für eine Sache habe ich ein ziemlich gutes Erinnerungsvermögen. Wie groß so ein yes war, weiß ich noch. Das was einem momentan als yes verkauft wird, ist dagegen mickrig.

Yes


Man sagt immer, dass sich über Geschmack streiten lässt. In diesem Fall ist das nicht notwendig, denn jeder, der früher yes gegessen hat, wird mir zustimmen, dass die früher deutlich besser waren. Vermutlich liegt das auch an daran, dass früher eine kleine Menge Alkohol im Teig war. Das wurde zwar kritisiert, aber nicht wenigen (mich eingeschlossen) hat gerade das besonders gut geschmeckt. In der Neuauflage fehlt der Alkohol, die Füllung schmeckt anders – leider.

Zottarella


Eine ganz andere Sache ist da Zottralla. Ob der „Mozzarella“ besser schmeckt, weiss ich noch nicht, die Packung ist noch zu. Alles, was nicht aus Büffelmilch (mag DER CHEF aber nicht) gemacht wird, ist streng genommen kein richtiger Mozzarella. Aber gut, wir wollen mal nicht so kleinlich sein. Beunruhigt hat mich der Hinweis „Neu ohne Gentechnik“. War da vorher welche drin? Die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit ist zwar nett, wirkt allerdings eher bemüht. Mir macht auch angst, dass ich jahrelang etwas gegessen habe, was erst jetzt frei von Stoffen ist, die vorher nirgends deklariert wurden. In dem Zusammenhang fällt mir ein Zitat von South Park ein, was recht gut passt:

You know mom, the least you could do is kiss me first because I like to get kissed before I get fucked.

Dem brauch man nichts hinzuzufügen – damit mit fehlt dann auch bei der Neuauflage nichts.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren