Wattetage

Wattetage

Wenn mann den ganzen Tag im Home Office am Schreibtisch gesessen hat, das Wetter draußen weit davon entfernt ist, an Frühling zu erinnern und zudem auch noch etwas Schlaf fehlt, fühlt man sich wie in Watte gepackt.

Nur gedämpft nimmt man das war, was draussen passiert. Um die Wirklichkeit herein zu holen, bräuchte ich nicht mal die Tür aufmachen. Ein Blick in die Zeitung würde reichen. Mit aller Brutalität würde einem dann wieder bewusst werden, in welchem hier und jetzt man gerade lebt. Es gibt aber durchaus Tage, an denen man genau das nicht möchte.

Der beste Platz nach getaner Arbeit ist dann ein bequemer Sessel oder das Sofa, ein kuschelige Decke und ein gutes Buch. Am besten kein Sachbuch, sondern einen schönen Roman, in den man sich völlig verlieren kann. Das ich heute dennoch vor die Tür gehen werde, liegt daran, das ich mit dem CHEF zusammen auswärts esse – es gibt einen Geburtstag zu feiern (nicht meinen).

Die kommenden Tage werden dann sehr anstrengend, aber darüber kann ich mich nicht beschweren, denn ich habe mir die Veranstaltung der lit.cologne, die ich besuchen möchte, selber ausgesucht. Etwas skeptisch bin ich noch, was das Wochenende darauf angeht. Angesagt ist das BarCampRuhr4. Das wird sicher ganz nett werden, aber ich frage mich, ob mir die Veranstaltung wirklich was bringt. Anders sehe es wohl aus, wenn das ein BarCamp für Autoren wäre, aber ich fürchte, so was gibt es nicht.

20 Replies to “Wattetage”

  1. Dann sollten wir dran arbeiten. Was brauchen wir für die Planung? Ein Forum? Newsverteiler? Keine Ahnung ;-) Forum könnte ich anbieten, habe da eines auf meiner Literaturseite, in welchem ich ein Unterforum einrichten könnte. Wäre aber halt auch nur für den Start, wenn es dann von der Idee weiter zur Umsetzung geht, dann müsste man das wohl ein wenig größer machen.

  2. Ich denke, erstmal klein Anfangen (liegt auch vermutlich daran, dass ich nicht so ein Forum-Freund bin). Newsverteiler oder (ich weiß, ist böse, ist aber auch praktisch) eine Facebook-Gruppe. Letztere böte auch die Chance der Vernetzung mit anderen.

  3. Na dann, lass uns auf Facebook was machen, da gibt es ja auch eine Art „Forum“-Funktion. Richtest du die Seite ein? Wenn ja, schick mir dann den Link… suchst du einfach nach „Sven Buchien“ auf Facebook.

  4. Man muss einen Facebook-Account haben, um einer Gruppe angehören zu können, richtig? Dann muss ich meine Anmeldung leider zurückziehen. Sorry, aber deren Machenschaften und „Datenschutz“-Auslegungen will ich nicht unterstützen.

  5. Dann würde ich zum guten alten Forum zurück kehren ;-) Wie gesagt, ich kann einen Platz bei mir anbieten und bei mir gibt es nur einen der die Daten sieht, dass bin ich und die Daten bestehen auch nur aus einen Nicknamen und einer E-Mail ;-)

  6. Na dann, kommt auf lesensiegut.de und sagt mir, wie ich das Forum nennen soll. Ich würde dann zusätzlich auch noch eine Nutzergruppe anlegen, damit erst mal wirklich nur die Interessierten das Forum sehen, wenn es gewünscht ist.

    1. Erinnerung angekommen. Allerdings frag ich mich ernsthaft, wer das dann stemme soll. Aus verschiedenen Gründen wäre ich ja nach wie vor für eine Facebook-Gruppe, macht aber auch nur Sinn, wenn es wirklich mehr als eine Handvoll Leute gibt, die Interesse an einem AutorenCamp haben.

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren