Der innere Schweinehund

Der innere Schweinehund

Der gestrige Tag war voll gepackt mit Wissen. Kein Wunder, wenn man das 3. Kölner Wissensforum besucht. Insgesamt sechs Vorträge, die jeweils 50 Minuten dauerten, wurden geboten.

Über den Preis der Eintrittskarten sprechen wie mal lieber nicht. Meine habe ich kostenlos bekommen, da der Veranstalter Kunde von uns ist. Hat halt auch Vorteile, wenn man Webseiten strickt.

Von den gehörten Vorträgen hat mich vor allem der von Stefan Frädrich beeindruckt. Günter, der innere Schweinehund. Frädrich hat nicht nur hervorragendes Showtalent, sondern auch Ideen, die überzeugen.

Überzeugt hat mich seine Erklärung, warum man mit zunehmenden Alter den Eindruck hat, die Zeit würde schneller vergehen. Laut Frädrich liegt das daran, dass nach der Geburt viele Ereignisse nah beieinander liegen. Man lernt laufen, lesen, schreiben. Macht dies, macht das. Im späteren Verlauf des Lebens greift die Routine. Die Arbeit ist davon geprägt. Immer die gleichen eingefahrenen Spuren werden gelaufen. Irgendwann kommt die Rente, die Sternensinger im Altersheim. Je weniger Ereignisse beieinander liegen, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen. Ein Wochenende mit nichts tun ist gefühlt schneller um als ein Kurztrip, bei dem man viel sieht und erlebt.

Günter, unser innerer Schweinehund sorgt dafür, dass wir das machen und essen, was wir kennen, denn Günter will uns vor Gefahren schützen. Ich konnte heute nicht anders und hab mir dann Günter, der innere Schweinehund: Ein tierisches Motivationsbuch gekauft. Nicht bei amazon, denn das mach ich ja immer.

2 Replies to “Der innere Schweinehund”

    1. Stimmt genau. Wobei für mich durch den Umzug nach Köln eine Menge neuer Faktoren hinzu gekommen sind. Hier hab ich noch keine Routine. Eine gute Möglichkeit, Günter an der Nase zu führen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren