Runterschrauben

Die erste Nacht im alten Bett aber in der neuen Wohnung. Ein komisches Gefühl. Vermutlich muss ich mich auf jeden Fall noch einleben. Verglichen mit Bielefeld riecht Köln wie eine Mischung aus Aschenbecher und Müllkippe.

Als Weseler Landei ist das schon ein ziemlicher Schock. Stadtluft macht frei, hieß es früher. Das Stadtluft in der heutigen Zeit aber auch das Leben verkürzen kann, steht auch irgendwo.

Für Nadine und mich steht auf jeden Fall schon fest, dass die neue Wohnung nur ein kurzer Zwischenstop sein wird. Zwar steckt uns der Umzug nicht nur ganz schön in den Knochen, sondern wir stecken noch mitten drin imAuspacken. Trotzdem werden wir spätestens ab Januar wieder suchen. Die Nachteile der Wohnung wiegen einfach zu schwer, vor allem
wenn man die noch in Relation zum Mietpreis setzt.

Diesmal haben wir auf jeden Fall den Vorteil, vor Ort zu sein und relativ einfach Termine zur Wohnungsbesicht wahrnehmen.

Gut, kommen wir mal zu den positiven Seiten des heutigen Tages und lassen außer Acht, dass der Liefer- und Montageservice von Media Markt, Düsseldorfer Arkaden (die kamen in einem Wagen mit Mülheimer Kenzeichen …) unter aller Sau ist, um es höfflich auszudrücken. Nicht nur, dass die Lieferung mit fünf Stunden Verspätung kam, nein sie haben Dan. auch noch die Waschmaschine so angeschlossen (ohne Siphone), dass es Zwangsläufig zur Überschwemmung gekkommen wäre, wie uns ein Fachman versichert hat.

Aber wir wollten ja die positiven Seiten sehen. Nadine und ich haben zwei riesige und gut sortierte Bio-Supermärjte gefunden. Im ersten, wo wir dann auch eingekauft haben, gab es sogar unseren Lieblingsrotwein „Julian“.

Auch ganz wichtig: UPS hat heute den Water Rower geliefert, der allerdings noch im Karton wartet. Etwa 150 wollen vor ihm ausgepackt werden. Immerhin habe ich als Tagesziel das Spieleregal komplett eingeräumt. Hört sich merkwürdig an, verschaffft uns aber im der Wohnung erstmal wiede Platz.

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